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Wirtschaftswissenschaften VWL Mikro – Monopol

14 KartenWirtschaftswissenschaftenatrio05.10.2026Nur mit Link

Karteikarten zum Thema „Wirtschaftswissenschaften“ · 14 Karten · von atrio. Beispiele: Was definiert ein Monopol strukturell? · Wie lautet die Gewinnmaximier…

Karten

14 Karten
STANDARD

Was definiert ein Monopol strukturell?

Rückseite

Ein Monopol liegt vor, wenn ein einzelner Anbieter ein Gut ohne enge Substitute anbietet und Markteintrittsbarrieren potenzielle Konkurrenten dauerhaft fernhalten.

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Wie lautet die Gewinnmaximierungsbedingung des Monopolisten?

Rückseite

Der Monopolist maximiert Gewinn dort, wo Grenzerlös (MR) gleich Grenzkosten (MC) ist, und setzt den Preis über der Nachfragekurve bei dieser Menge.

STANDARD

Warum liegt der Grenzerlös beim Monopolisten unter dem Preis?

Rückseite

Um eine zusätzliche Einheit zu verkaufen, muss der Monopolist den Preis für alle Einheiten senken, sodass der Erlös der marginalen Einheit um den Preiseffekt auf die Inframarginalen reduziert ist.

STANDARD

Was ist der Deadweight Loss (Wohlfahrtsverlust) beim Monopol?

Rückseite

Der Deadweight Loss ist der Wohlfahrtsverlust durch die zu geringe Monopolmenge: Transaktionen, bei denen Zahlungsbereitschaft > Grenzkosten, finden nicht statt.

STANDARD

Nenne die drei Grade der Preisdiskriminierung.

Rückseite

1. Grad: individueller Reservationspreis; 2. Grad: Mengentarife (Selbstselektion); 3. Grad: Gruppenpreise nach beobachtbaren Merkmalen (z. B. Studentenrabatt).

STANDARD

Wann spricht man von einem natürlichen Monopol?

Rückseite

Ein natürliches Monopol besteht, wenn ein Unternehmen aufgrund sinkender Durchschnittskosten (Skalenerträge) den gesamten Markt effizienter bedienen kann als mehrere Firmen.

STANDARD

Wie reguliert man ein natürliches Monopol bei Grenzkostenpreisregelung?

Rückseite

Der Preis wird gleich den Grenzkosten gesetzt (P = MC), was allokative Effizienz schafft, aber Verluste erfordert, die durch Subventionen gedeckt werden müssen.

STANDARD

Was besagt der Lerner-Index und wie wird er berechnet?

Rückseite

Der Lerner-Index misst Marktmacht als (P - MC) / P = 1 / |Preiselastizität der Nachfrage|; je unelastischer die Nachfrage, desto höher die Marktmacht.

STANDARD

Welche Eintrittsbarrieren können ein Monopol schützen?

Rückseite

Rechtliche Barrieren (Patente, Lizenzen), ökonomische Barrieren (Skalenerträge, Netzwerkeffekte, Sunk Costs) und strategische Barrieren (Limit Pricing, Überkapazitäten).

STANDARD

Was ist X-Ineffizienz nach Leibenstein?

Rückseite

X-Ineffizienz bezeichnet Kostenüberhöhungen durch fehlenden Wettbewerbsdruck: Monopolisten produzieren nicht auf der minimal möglichen Kostenkurve (organisatorische Trägheit).

STANDARD

Wie unterscheidet sich der Monopolist vom vollkommenen Markt bei der Angebotsentscheidung?

Rückseite

Der Monopolist hat keine Angebotskurve im engeren Sinne, da die angebotene Menge von der Nachfrageelastizität abhängt; Preis und Menge werden simultan über MR = MC bestimmt.

STANDARD

Was bewirkt Perfect Price Discrimination (1. Grad) allokativ?

Rückseite

Bei perfekter Preisdiskriminierung wird die allokativ effiziente Menge produziert (P = MC für letzte Einheit), der gesamte Konsumentenrente wird zur Produzentenrente – kein Deadweight Loss.

STANDARD

Welche Bedingung muss für 3. Grad Preisdiskriminierung erfüllt sein?

Rückseite

Der Monopolist muss Märkte trennen können (kein Arbitrage), unterschiedliche Preiselastizitäten identifizieren und in jedem Markt MR = MC setzen.

STANDARD

Was besagt das Monopolmodell zur Innovationsanreiz-Debatte (Schumpeter)?

Rückseite

Monopolgewinne finanzieren risikoreiche Innovationen (dynamische Effizienz), während vollkommene Konkurrenz zwar statisch effizient, aber innovationsfeindlich sein kann.

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