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Informatik Datenstrukturen – B-Bäume

15 KartenInformatikatrio27.09.2026Nur mit Link

Karteikarten zum Thema „Informatik“ · 15 Karten · von atrio. Beispiele: Was ist ein B-Baum? · Was legt die Ordnung m eines B-Baums fest?

Karten

15 Karten
STANDARD

Was ist ein B-Baum?

Rückseite

Ein selbstbalancierender Suchbaum, bei dem alle Blätter auf gleicher Tiefe liegen und Knoten mehrere Schlüssel und Kindzeiger enthalten dürfen.

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Was legt die Ordnung m eines B-Baums fest?

Rückseite

Maximale Kinderanzahl pro Knoten ist m; jeder innere Knoten (außer Wurzel) hat mindestens ⌈m/2⌉ Kinder und entsprechend viele Schlüssel.

STANDARD

Wie viele Schlüssel enthält ein innerer Knoten mindestens und maximal?

Rückseite

Mindestens ⌈m/2⌉ − 1, maximal m − 1 Schlüssel; die Wurzel darf weniger haben, solange sie nicht Blatt ist.

STANDARD

Welche Eigenschaft garantiert, dass alle Blätter dieselbe Tiefe haben?

Rückseite

Bei Splits wird der mittlere Schlüssel in den Elternknoten hochgezogen; die Baumhöhe wächst nur an der Wurzel, nie an den Blättern.

STANDARD

Wie verläuft die Suche nach einem Schlüssel im B-Baum?

Rückseite

Vom Wurzelknoten abwärts: Schlüssel mit Knotenschlüsseln vergleichen, passenden Kindzeiger folgen, bis Blatt erreicht oder Schlüssel gefunden wird.

STANDARD

Was passiert beim Einfügen, wenn ein Blattknoten bereits m − 1 Schlüssel enthält?

Rückseite

Der Knoten wird gesplittet: mittlerer Schlüssel wandert zum Elternknoten, linke und rechte Hälfte bilden zwei neue Kindknoten.

STANDARD

Wie wird ein Split an der Wurzel behandelt?

Rückseite

Eine neue Wurzel wird erzeugt, der mittlere Schlüssel wird dort eingetragen, die beiden Hälften werden ihre Kinder – Baumhöhe steigt um 1.

STANDARD

Welche Strategien gibt es beim Löschen, um Unterlauf (Underflow) zu vermeiden?

Rückseite

Schlüssel aus linkem oder rechtem Geschwisterknoten leihen (Rotation) oder mit Geschwister und Elternschlüssel verschmelzen (Merge).

STANDARD

Was unterscheidet einen B+-Baum vom klassischen B-Baum?

Rückseite

Nur Blätter speichern Datensätze; innere Knoten nur Routing-Schlüssel. Blätter sind zusätzlich als verkettete Liste verbunden für Bereichsabfragen.

STANDARD

Warum sind B-Bäume für Festplattenzugriffe besser geeignet als binäre Suchbäume?

Rückseite

Hoher Verzweigungsgrad reduziert Baumhöhe drastisch; ein Knoten passt in einen Festplattenblock, minimiert I/O-Operationen bei Suche, Einfügen, Löschen.

STANDARD

Wie lautet die Zeitkomplexität für Suche, Einfügen und Löschen im B-Baum?

Rückseite

Alle Operationen laufen in O(logₘ n) Zeit, wobei m die Ordnung und n die Anzahl gespeicherter Schlüssel ist.

STANDARD

Welche typischen Anwendungen nutzen B-Bäume oder Varianten?

Rückseite

Datenbank-Indizes (MySQL InnoDB, PostgreSQL), Dateisysteme (NTFS, ext4, HFS+), NoSQL-Stores (MongoDB WiredTiger).

STANDARD

Was versteht man unter einem B*-Baum?

Rückseite

Variante mit höherer Auslastung: Knoten werden erst bei 2/3-Füllung gesplittet, stattdessen werden Schlüssel in Geschwisterknoten verschoben (Redistribution).

STANDARD

Wie viele Kindzeiger hat ein Blattknoten im B-Baum?

Rückseite

Null – Blattknoten enthalten nur Schlüssel und optional Datensatzzeiger, keine weiteren Kindzeiger.

STANDARD

Wann ist ein B-Baum der Ordnung 3 minimal gefüllt?

Rückseite

Jeder innere Knoten (außer Wurzel) hat mindestens 2 Kinder und 1 Schlüssel; Blätter enthalten mindestens 1 Schlüssel.

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