Wirtschaftswissenschaften Entrepreneurship – Geschäftsmodelle
Karteikarten zum Thema „Wirtschaftswissenschaften“ · 15 Karten · von atrio. Beispiele: Was beschreibt ein Geschäftsmodell? · Welche neun Bausteine umfasst da…
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15 KartenWas beschreibt ein Geschäftsmodell?
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Ein Geschäftsmodell beschreibt, wie ein Unternehmen Wert schafft, an Kunden liefert und daraus Erträge generiert – also die Logik der Wertschöpfung.
Welche neun Bausteine umfasst das Business Model Canvas nach Osterwalder?
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Value Proposition, Customer Segments, Channels, Customer Relationships, Revenue Streams, Key Resources, Key Activities, Key Partnerships, Cost Structure.
Was ist der Kern der Value Proposition im Canvas?
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Die Value Proposition nennt den Nutzen, den ein Produkt oder eine Dienstleistung für ein bestimmtes Kundensegment löst – also das Problem-Solution-Fit.
Worin unterscheiden sich Customer Segments und Channels?
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Customer Segments definieren, für wen Wert geschaffen wird; Channels beschreiben, über welche Vertriebs- und Kommunikationswege die Zielgruppe erreicht wird.
Nenne drei typische Revenue-Stream-Modelle.
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Verkaufserlöse (Einmalzahlung), Abonnement-Modelle (wiederkehrend) und Nutzungsgebühren (Pay-per-Use) sind gängige Einnahmequellen.
Was gehört zu Key Resources im Geschäftsmodell?
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Schlüsselressourcen sind physische, intellektuelle, menschliche und finanzielle Assets, die zur Erstellung der Value Proposition zwingend nötig sind.
Welche Rolle spielen Key Partnerships?
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Partnerschaften reduzieren Risiko, beschaffen Ressourcen oder ermöglichen Skalierung – z. B. durch Joint Ventures, Zulieferer oder strategische Allianzen.
Was kennzeichnet die Cost Structure eines skalierbaren Geschäftsmodells?
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Hohe Fixkosten, niedrige variable Kosten: Skaleneffekte senken den Stückkostenbeitrag bei steigendem Output überproportional.
Was ist der Unterschied zwischen Pipeline- und Plattform-Geschäftsmodell?
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Pipelines schaffen Wert linear (Input → Output); Plattformen ermöglichen Interaktionen zwischen Produzenten und Konsumenten und profitieren von Netzwerkeffekten.
Was versteht man unter Network Effects?
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Der Wert eines Produkts steigt mit der Nutzerzahl – direkte Effekte (z. B. Telefonnetz) oder indirekte (z. B. App-Stores mit mehr Entwicklern).
Was ist ein Minimum Viable Product (MVP) im Lean Startup?
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Ein MVP ist die einfachste Produktversion, die Kernnutzen liefert und maximales validiertes Lernen über Kundenbedürfnisse mit minimalem Aufwand ermöglicht.
Wie validiert man Problem-Solution-Fit frühzeitig?
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Durch Kundeninterviews, Landing-Page-Tests oder Concierge-MVPs – bevor nennenswerte Entwicklungskosten anfallen.
Wann liegt Product-Market-Fit vor?
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Wenn das Produkt ein echtes Kundenproblem löst, nachhaltige Nachfrage besteht und Retention-Raten sowie organisches Wachstum dies bestätigen.
Was ist Business Model Innovation?
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Neugestaltung mindestens zweier Canvas-Bausteine – z. B. neues Erlösmodell plus veränderte Vertriebskanäle – statt reiner Produktinnovation.
Nenne ein Beispiel für Freemium als Geschäftsmodell.
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Spotify: Basisversion kostenlos mit Werbung, Premium-Abo ohne Werbung und mit Offline-Funktion – Conversion über Nutzen-Upgrade.