Wirtschaftswissenschaften BWL Grundlagen – Aufbau- und Ablauforganisation
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15 KartenWas versteht man unter Aufbauorganisation?
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Die Aufbauorganisation definiert die dauerhafte Struktur eines Unternehmens durch Hierarchieebenen, Organisationseinheiten und die Verteilung von Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortung.
Was regelt die Ablauforganisation?
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Die Ablauforganisation legt die zeitliche, räumliche und sachliche Abfolge von Arbeitsschritten fest – also wie Prozesse konkret ausgeführt werden.
Nenne die drei klassischen Aufbauprinzipien nach Erich Kosiol.
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Das Prinzip der Arbeitsteilung, das Prinzip der Koordination und das Prinzip der Hierarchie bilden die Grundlage jeder Aufbauorganisation.
Was unterscheidet die Einlinienorganisation von der Mehrlinienorganisation?
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Einlinien: Jeder Mitarbeiter hat genau einen Vorgesetzten (Einlinienprinzip). Mehrlinien: Mitarbeiter erhalten Weisungen von mehreren Fachvorgesetzten nach Sachgebieten.
Welche Vorteile bietet die Stablinienorganisation gegenüber der Einlinienorganisation?
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Entlastung der Linienvorgesetzten durch Stabstellen (Beratung, Planung, Kontrolle) ohne Weisungsbefugnis; Spezialwissen bleibt nutzbar, Hierarchie bleibt klar.
Kennzeichne die funktionale Aufbauorganisation.
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Gliederung nach Funktionen (Beschaffung, Produktion, Vertrieb, Finanzen); zentrale Steuerung, hohe Spezialisierung, Gefahr von Silodenken und langen Entscheidungswegen.
Wie ist die divisionale Aufbauorganisation strukturiert?
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Gliederung nach Produkten, Regionen oder Kundengruppen in selbstständige Divisionen mit eigenen Funktionsbereichen; dezentrale Verantwortung, schnelle Marktentscheidungen.
Was ist das Kernmerkmal der Matrixorganisation?
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Überschneidung zweier Strukturdimensionen (z. B. Funktion und Produkt) mit doppelter Unterstellung: Mitarbeiter berichten an funktionalen und divisionalen Vorgesetzten gleichzeitig.
Welche Nachteile birgt die Matrixorganisation?
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Konflikte durch doppelte Weisungsbefugnis, hoher Koordinationsaufwand, unklare Verantwortlichkeiten, Machtkämpfe zwischen funktionalen und divisionalen Führungskräften.
Was versteht man unter einer Stellenbeschreibung?
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Schriftliche Festlegung der Aufgaben, Kompetenzen, Verantwortung, Einordnung in die Hierarchie und Anforderungsprofil einer konkreten Stelle – Basis für Personalauswahl und -beurteilung.
Unterscheide Stellenplan und Stellenbeschreibung.
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Stellenplan: Übersicht aller Stellen einer Organisationseinheit mit Verhältnis zueinander (Soll-Bestand). Stellenbeschreibung: Detaillierter Inhalt einer einzelnen Stelle.
Was ist ein Prozess in der Ablauforganisation?
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Eine zeitlich-räumliche Abfolge von zusammenhängenden Aktivitäten, die einen Input in einen Output für einen Kunden (intern/extern) transformiert.
Nenne die drei Haupttypen von Geschäftsprozessen nach Porter.
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Managementprozesse (Steuerung), Kernprozesse (Wertschöpfung: Entwicklung, Produktion, Vertrieb), Unterstützungsprozesse (Personal, IT, Controlling, Beschaffung).
Was beschreibt ein Prozessmodell wie das EPK (Ereignisgesteuerter Prozessketten)?
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Graphische Darstellung von Funktionen, Ereignissen und logischen Verknüpfungen (UND, ODER, XOR) zur Modellierung von Ablauforganisation und Schnittstellen.
Welche Gestaltungsparameter bestimmen die Ablauforganisation?
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Arbeitsinhalt, Arbeitsmethode, Arbeitsmittel, Arbeitsplatz, Arbeitszeit, Arbeitskraft – das sechseckige Gestaltungsfeld der Arbeitswissenschaft (REFA).