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Informatik Softwareentwicklung – SOLID-Prinzipien

15 KartenInformatikatrio01.10.2026Nur mit Link

Karteikarten zum Thema „Informatik“ · 15 Karten · von atrio. Beispiele: Wofür steht das Akronym SOLID in der Softwareentwicklung? · Was besagt das Single Res…

Karten

15 Karten
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Wofür steht das Akronym SOLID in der Softwareentwicklung?

Rückseite

SOLID steht für fünf Prinzipien: Single Responsibility, Open/Closed, Liskov Substitution, Interface Segregation, Dependency Inversion.

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Was besagt das Single Responsibility Principle (SRP)?

Rückseite

Eine Klasse sollte genau einen Grund für Änderungen haben – sie ist für genau eine Funktionalität oder ein Geschäftsbereich zuständig.

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Wie erkennst du eine Verletzung des SRP im Code?

Rückseite

Eine Klasse ändert sich aus unterschiedlichen Gründen: z. B. Datenbankzugriff, Business-Logik und UI-Rendering in einer Klasse vereint.

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Was fordert das Open/Closed Principle (OCP)?

Rückseite

Software-Entitäten sollen für Erweiterungen offen, aber für Modifikationen geschlossen sein – Verhalten erweiterbar ohne bestehenden Code zu ändern.

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Wie setzt du OCP in der Praxis um?

Rückseite

Durch Abstraktionen (Interfaces, abstrakte Basisklassen) und Polymorphie: neue Verhalten durch neue Implementierungen, nicht durch Änderung bestehender Klassen.

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Was besagt das Liskov Substitution Principle (LSP)?

Rückseite

Untertypen müssen durch ihre Basistypen ersetzbar sein, ohne die Korrektheit des Programms zu verletzen – Verträge der Basisklasse einhalten.

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Nenne ein klassisches Beispiel für eine LSP-Verletzung.

Rückseite

Quadrat erbt von Rechteck: setWidth/setHeight verletzen die Invariante des Quadrats, da Rechteck unabhängige Seitenlängen erlaubt.

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Was verlangt das Interface Segregation Principle (ISP)?

Rückseite

Clients sollen nicht von Interfaces abhängen, die sie nicht nutzen – viele spezifische Interfaces sind besser als ein allgemeines Monolith-Interface.

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Worin unterscheidet sich ISP vom SRP?

Rückseite

SRP betrifft Klassenverantwortlichkeiten (eine Klasse, ein Grund zu ändern); ISP betrifft Interface-Granularität (Client nutzt nur das, was er braucht).

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Was besagt das Dependency Inversion Principle (DIP)?

Rückseite

Module hoher Ebene sollen nicht von Modulen niedriger Ebene abhängen; beide sollen von Abstraktionen abhängen – Abstraktionen nicht von Details.

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Unterscheide Dependency Inversion von Dependency Injection.

Rückseite

DIP ist ein Architekturmuster (Abhängigkeiten umkehren); DI ist ein Implementierungsmechanismus (Abhängigkeiten von außen injizieren).

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Wie hängen die fünf SOLID-Prinzipien zusammen?

Rückseite

SRP und ISP trennen Verantwortlichkeiten; OCP und LSP ermöglichen sichere Erweiterungen; DIP koppelt Module lose – zusammen formen sie wartbare Architektur.

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Wann ist ein bewusster Verstoß gegen SOLID sinnvoll?

Rückseite

Bei Prototypen, Throwaway-Code oder extrem einfachen Domänen, wo der Overhead der Abstraktionen den Nutzen übersteigt – bewusst und dokumentiert.

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Welches Prinzip wird am häufigsten missverstanden?

Rückseite

OCP wird oft als 'niemals Code ändern' interpretiert; korrekt: bestehenden, getesteten Code nicht ändern, sondern durch neue Klassen erweitern.

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Was ist der Hauptnutzen konsequenter SOLID-Anwendung?

Rückseite

Geringere Kopplung, höhere Kohäsion, leichter testbarer Code, einfachere Erweiterbarkeit und reduzierte technische Schulden über den Projektlebenszyklus.

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