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Chemie Organische Chemie – Alkohole und Ether

15 KartenNaturwissenschaftenatrio12.10.2026Nur mit Link

Karteikarten zum Thema „Naturwissenschaften“ · 15 Karten · von atrio. Beispiele: Wie lautet die allgemeine Summenformel gesättigter, acyclischer Alkohole? · …

Karten

15 Karten
STANDARD

Wie lautet die allgemeine Summenformel gesättigter, acyclischer Alkohole?

Rückseite

CₙH₂ₙ₊₂O – sie leiten sich von Alkanen ab, indem ein Wasserstoff durch eine Hydroxygruppe ersetzt wird.

STANDARD

Nach welcher Regel erfolgt die IUPAC-Nomenklatur von Alkoholen?

Rückseite

Die längste Kohlenstoffkette mit der OH-Gruppe wird nummeriert, sodass die Hydroxygruppe die niedrigste Lokantenzahl erhält; Suffix: '-ol'.

STANDARD

Wann spricht man von primären, sekundären und tertiären Alkoholen?

Rückseite

Nach der Substitution des Kohlenstoffatoms, das die OH-Gruppe trägt: primär (ein C-Nachbar), sekundär (zwei), tertiär (drei C-Nachbarn).

STANDARD

Warum haben Alkohole höhere Siedepunkte als vergleichbare Ether oder Alkane?

Rückseite

Wasserstoffbrückenbindungen zwischen den OH-Gruppen führen zu stärkeren intermolekularen Wechselwirkungen als Van-der-Waals-Kräfte oder Dipol-Dipol-Wechselwirkungen.

STANDARD

Wie verhält sich die Löslichkeit von Alkoholen in Wasser mit steigender Kettenlänge?

Rückseite

Methanol bis Butanol sind mit Wasser mischbar; ab Pentanol nimmt die Löslichkeit durch den überwiegen unpolaren Alkylrest stark ab.

STANDARD

Welchen pKₛ-Wert haben typische Alkohole und was bedeutet das für ihre Säurestärke?

Rückseite

pKₛ ≈ 16–18; Alkohole sind schwächere Säuren als Wasser (pKₛ 15,7), reagieren aber mit starken Basen (z. B. NaH) zu Alkoholaten.

STANDARD

Was ist das Reaktionsprodukt bei der Oxidation primärer Alkohole mit PCC in CH₂Cl₂?

Rückseite

Aldehyde – PCC (Pyridiniumchlorochromat) oxidiert milde und stoppt beim Aldehyd, im Gegensatz zu starken Oxidationsmitteln (KMnO₄, CrO₃/H₂SO₄), die Carbonsäuren liefern.

STANDARD

Welches Produkt entsteht bei der Oxidation sekundärer Alkohole?

Rückseite

Ketone – die Carbonylgruppe bleibt an derselben Position; tertiäre Alkohole lassen sich unter milden Bedingungen nicht oxidieren.

STANDARD

Wie lautet der Reaktionsmechanismus der Veresterung nach Fischer?

Rückseite

Säurekatalysierte nucleophile Addition des Alkohols an das protonierte Carbonsäurecarbonyl, anschließende Wassereliminierung – Gleichgewichtsreaktion.

STANDARD

Welche Rolle spielt Schwefelsäure bei der intramolekularen Dehydratisierung von Alkoholen zu Alkenen?

Rückseite

Protoniert die OH-Gruppe (gutes Abgangsgruppierung), ermöglicht E1-Eliminierung bei tertiären, E2 bei primären Alkoholen; Saytzeff-Regel bestimmt das Hauptprodukt.

STANDARD

Wie werden Ether systematisch nach IUPAC benannt?

Rückseite

Als Alkoxyalkane: der kleinere Alkylrest wird als Alkoxy-Substituent (z. B. Methoxy-) am längeren Alkanketten-Rückgrat angegeben.

STANDARD

Warum sind Ether im Vergleich zu isomeren Alkoholen schlechter in Wasser löslich?

Rückseite

Ether können keine Wasserstoffbrücken als Donor ausbilden (kein H am O), nur als Akzeptor; die intermolekularen Kräfte sind schwächer.

STANDARD

Was ist die Williamson-Ethersynthese und welche Voraussetzungen gelten?

Rückseite

SN2-Reaktion eines Alkoholats mit einem primären Alkylhalogenid; sterische Hinderung am Halogenid verhindert die Reaktion (Eliminierung konkurriert).

STANDARD

Wie lassen sich tertiäre Alkohole als Schutzgruppen für das Hydroxylfunktionieren?

Rückseite

Als tert-Butyldimethylsilyl (TBS)- oder Tritylether – saurelabil, basenstabil; Entfernung mit Fluorid (TBAF) oder Säure.

STANDARD

Welche Spaltungsreaktion zeigen Ether bei starker Säure (z. B. HI, HBr)?

Rückseite

Protonierung des Ether-Sauerstoffs, nucleophiler Angriff des Halogenids am weniger behinderten Alkylrest (SN2) – bei tertiären Resten SN1.

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