Wirtschaftswissenschaften Personal – Motivation und Anreize
Karteikarten zum Thema „Wirtschaftswissenschaften“ · 15 Karten · von atrio. Beispiele: Wie definiert die Psychologie Motivation im organisationalen Kontext? …
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15 KartenWie definiert die Psychologie Motivation im organisationalen Kontext?
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Motivation ist der Prozess, der Verhalten energisiert, richtet und aufrechterhält, um ein Ziel zu erreichen.
Welche fünf Stufen umfasst Maslows Bedürfnispyramide von unten nach oben?
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Physiologische Bedürfnisse, Sicherheitsbedürfnisse, soziale Bedürfnisse, Individualbedürfnisse (Anerkennung), Selbstverwirklichung.
Worin unterscheidet Herzberg Hygienefaktoren von Motivatoren?
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Hygienefaktoren (Gehalt, Arbeitsbedingungen) verhindern Unzufriedenheit, Motivatoren (Anerkennung, Verantwortung) erzeugen echte Zufriedenheit und Motivation.
Wie lautet die Kernformel der Erwartungswert-Theorie nach Vroom?
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Motivation = Erwartung (Effort→Performance) × Instrumentalität (Performance→Outcome) × Valenz (Wert des Outcomes).
Was besagt die Equity-Theorie nach Adams über Gerechtigkeitswahrnehmung?
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Mitarbeitende vergleichen ihr Eingabe-Ergebnis-Verhältnis mit Referenzpersonen; wahrgenommene Ungerechtigkeit führt zu Verhaltensänderung (Leistungsreduktion, Fluktuation).
Welche Bedingungen müssen Ziele laut Locke & Latham erfüllen, um motivierend zu wirken?
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Ziele müssen spezifisch, herausfordernd, erreichbar, akzeptiert und mit Feedback gekoppelt sein (SMART-Kriterien erweitert).
Was ist der Unterschied zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation?
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Intrinsische Motivation entspringt der Tätigkeit selbst (Interesse, Sinn), extrinsische Motivation wird durch externe Konsequenzen (Gehalt, Lob, Vermeidung Strafe) ausgelöst.
Welches Kernproblem löst die Principal-Agent-Theorie im Personalmanagement?
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Informationsasymmetrie und unterschiedliche Interessen zwischen Principal (Arbeitgeber) und Agent (Mitarbeitender) führen zu Adverse Selection und Moral Hazard.
Nenne drei Beispiele für monetäre Anreizsysteme mit variabler Vergütung.
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Stücklohn, Prämien/Provisionen, Gewinnbeteiligung, Aktienoptionen, Bonuszahlungen bei Zielerreichung.
Welche nicht-monetären Anreize wirken laut Selbstbestimmungstheorie besonders nachhaltig?
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Autonomie (Entscheidungsspielraum), Kompetenzerleben (Meisterung), soziale Eingebundenheit (Relatedness) – die drei psychologischen Grundbedürfnisse.
Was beschreibt der Crowding-Out-Effekt bei Anreizsystemen?
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Extrinsische Anreize (z. B. Geld) können intrinsische Motivation verdrängen, wenn sie als kontrollierend wahrgenommen werden statt als wertschätzend.
Welche fünf Kernmerkmale definiert das Job Characteristics Model (Hackman/Oldham) für motivierende Arbeit?
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Aufgabenvielfalt, Aufgabenidentität, Aufgabensignifikanz, Autonomie, Rückmeldung – sie beeinflussen kritische psychologische Zustände und damit Arbeitsmotivation.
Wie erklärt die Selbstbestimmungstheorie (Deci/Ryan) die interne Regulation?
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Extrinsische Motivation kann über Internalisierung (external → introjected → identified → integrated) in selbstbestimmtes Handeln übergehen, wenn Grundbedürfnisse unterstützt werden.
Was ist die Grundidee der Tournament Theory (Turniermodell) bei Anreizsystemen?
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Vergütung basiert auf relativem Rang (Tournament-Preis) statt absoluter Leistung; reduziert Messaufwand, fördert aber interne Konkurrenz und Sabotage.
Wie hängen Motivation, Leistung und Zufriedenheit im Porter-Lawler-Modell zusammen?
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Leistung führt über faire Belohnung zu Zufriedenheit; Zufriedenheit beeinflusst zukünftige Valenzen. Leistung = Motivation × Fähigkeit × Rollenwahrnehmung.