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Mathematik Stochastik – Normalverteilung

15 KartenMathematikatrio07.10.2026Nur mit Link

Karteikarten zum Thema „Mathematik“ · 15 Karten · von atrio. Beispiele: Welche zwei Parameter bestimmen eine Normalverteilung vollständig? · Wie lautet die D…

Karten

15 Karten
STANDARD

Welche zwei Parameter bestimmen eine Normalverteilung vollständig?

Rückseite

Der Erwartungswert μ (Lagenparameter) und die Standardabweichung σ (Streuparameter) bestimmen die Normalverteilung eindeutig.

STANDARD

Wie lautet die Dichtefunktion der Normalverteilung N(μ, σ²)?

Rückseite

f(x) = 1/(σ√2π) · e^(-(x-μ)²/(2σ²)) für x ∈ ℝ.

STANDARD

Was kennzeichnet die Standardnormalverteilung?

Rückseite

Sie hat Erwartungswert μ = 0 und Varianz σ² = 1 (also σ = 1); Notation: Z ~ N(0,1).

STANDARD

Wie transformiert man eine Normalverteilung in die Standardnormalverteilung?

Rückseite

Durch z-Transformation: Z = (X - μ)/σ; dann gilt Z ~ N(0,1) für X ~ N(μ,σ²).

STANDARD

Was besagt die 1-Sigma-Regel (68-%-Regel)?

Rückseite

Etwa 68,27 % der Werte liegen im Intervall [μ - σ, μ + σ] um den Erwartungswert.

STANDARD

Was besagt die 2-Sigma-Regel (95-%-Regel)?

Rückseite

Etwa 95,45 % der Werte liegen im Intervall [μ - 2σ, μ + 2σ]; oft gerundet auf 95 % für μ ± 1,96σ.

STANDARD

Was besagt die 3-Sigma-Regel (99,7-%-Regel)?

Rückseite

Etwa 99,73 % der Werte liegen im Intervall [μ - 3σ, μ + 3σ]; Werte außerhalb gelten als extrem unwahrscheinlich.

STANDARD

Welche Quantile der Standardnormalverteilung sind für 95%- und 97,5%-Konfidenz relevant?

Rückseite

z_0,95 ≈ 1,645 (einseitig) und z_0,975 ≈ 1,96 (zweiseitig, 95 %-Konfidenzintervall).

STANDARD

Wie nutzt man die Symmetrie der Standardnormalverteilung beim Tafelablesen?

Rückseite

Φ(-z) = 1 - Φ(z); negative Quantile werden über positive Werte der Tabelle bestimmt.

STANDARD

Wann darf man die Binomialverteilung durch die Normalverteilung approximieren?

Rückseite

Bei großem n und p nicht zu nah an 0 oder 1; Faustregel: n·p ≥ 10 und n·(1-p) ≥ 10 (Laplace-de Moivre).

STANDARD

Was ist die Stetigkeitskorrektur bei der Normalapproximation der Binomialverteilung?

Rückseite

Diskrete Wahrscheinlichkeiten P(X = k) werden durch P(k - 0,5 < X < k + 0,5) approximiert.

STANDARD

Wie berechnet man Erwartungswert und Varianz der approximierenden Normalverteilung für B(n,p)?

Rückseite

μ = n·p und σ² = n·p·(1-p); die Normalverteilung N(n·p, n·p·(1-p)) approximiert B(n,p).

STANDARD

Welchen Zusammenhang stellt der Zentrale Grenzwertsatz zur Normalverteilung her?

Rückseite

Summen unabhängiger, identisch verteilter Zufallsvariablen konvergieren gegen eine Normalverteilung – Begründung für deren Universalität.

STANDARD

Wie liest man P(a ≤ X ≤ b) für X ~ N(μ,σ²) an der Standardnormalverteilungstafel ab?

Rückseite

Standardisiere a und b zu z-Werten, dann P = Φ(z_b) - Φ(z_a) mit Φ aus der N(0,1)-Tafel.

STANDARD

Worin unterscheidet sich die t-Verteilung von der Normalverteilung?

Rückseite

Die t-Verteilung hat dickere Ränder (höhere Kurtosis) und nähert sich der N(0,1) für große Freiheitsgrade an; verwendet bei unbekannter Varianz.

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