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Wirtschaftswissenschaften Rechnungswesen – Bilanz und GuV

14 KartenWirtschaftswissenschaftenatrio02.10.2026Nur mit Link

Karteikarten zum Thema „Wirtschaftswissenschaften“ · 14 Karten · von atrio. Beispiele: Was zeigt die Bilanz nach HGB? · Was erfasst die Gewinn- und Verlustre…

Karten

14 Karten
STANDARD

Was zeigt die Bilanz nach HGB?

Rückseite

Die Bilanz stellt Aktiva (Vermögenswerte) und Passiva (Kapitalherkunft) zu einem Stichtag gegenüber – Bilanzgleichung: Summe Aktiva = Summe Passiva.

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Was erfasst die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV)?

Rückseite

Die GuV vergleicht Aufwendungen und Erträge eines Geschäftsjahres und ermittelt den Jahresüberschuss oder -fehlbetrag als Periodenergebnis.

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Wie lautet die grundlegende Bilanzgleichung?

Rückseite

Aktiva = Passiva. Das Vermögen (Aktiva) wird finanziert durch Eigenkapital und Fremdkapital (Passiva) – beide Seiten sind immer identisch.

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Wie gliedert sich die Aktiva-Seite der Bilanz?

Rückseite

A. Anlagevermögen (immateriell, Sachanlagen, Finanzanlagen), B. Umlaufvermögen (Vorräte, Forderungen, Wertpapiere, Kasse/Bank), C. Rechnungsabgrenzungsposten, D. Fehlbetrag.

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Wie gliedert sich die Passiva-Seite der Bilanz?

Rückseite

A. Eigenkapital (gezeichnetes Kapital, Rücklagen, Gewinn-/Verlustvortrag, Jahresüberschuss), B. Rückstellungen, C. Verbindlichkeiten, D. Rechnungsabgrenzungsposten, E. Passive latente Steuern.

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Welche beiden Verfahren der GuV-Gliederung kennt das HGB?

Rückseite

Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) und Umsatzkostenverfahren (§ 275 Abs. 3 HGB) – beide führen zum gleichen Jahresergebnis.

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Was unterscheidet Erfolgskonten von Bestandskonten?

Rückseite

Bestandskonten (Aktiva/Passiva) eröffnen mit Anfangsbestand, Erfolgskonten (Aufwand/Ertrag) starten bei null und werden über die GuV abgeschlossen.

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Wie werden planmäßige Abschreibungen (AfA) gebucht?

Rückseite

Aufwandskonto (z. B. Abschreibungen auf Sachanlagen) an das jeweilige Anlagevermögenkonto – mindert Buchwert und Periodenergebnis.

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Nenne die vier Bewertungsgrundsätze nach § 252 HGB.

Rückseite

Stetigkeit, Einzelbewertung, Fortführung der Unternehmenstätigkeit (Going Concern), Vorsichtsprinzip (Realisations- und Imparitätsprinzip).

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Wann besteht Aktivierungspflicht, wann Aktivierungswahlrecht?

Rückseite

Aktivierungspflicht für alle Vermögensgegenstände (§ 246 Abs. 1 HGB); Aktivierungswahlrecht bei selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens (§ 248 Abs. 2 HGB).

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Was ist der Unterschied zwischen Verbindlichkeiten und Rückstellungen?

Rückseite

Verbindlichkeiten: dem Grunde und der Höhe nach bestimmte Verpflichtungen. Rückstellungen: ungewisse Verpflichtungen (dem Grunde/der Höhe nach ungewiss), z. B. Pensionsrückstellungen.

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Wie wirkt sich der Jahresüberschuss in der Bilanz aus?

Rückseite

Erhöht das Eigenkapital auf der Passivseite (Position: Jahresüberschuss) – bei Fehlbetrag vermindert er das Eigenkapital oder wird als Verlustvortrag ausgewiesen.

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Was regelt das Niederstwertprinzip bei der Bewertung?

Rückseite

Vermögensgegenstände werden mit dem niedrigeren von Anschaffungs-/Herstellungskosten und beizulegendem Wert (Marktwert) angesetzt – Gewinne werden nicht antizipiert.

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Welche Hauptunterschiede bestehen zwischen HGB- und IFRS-Bilanzierung?

Rückseite

HGB: Gläubigerschutz, Vorsicht, Einzelbilanz. IFRS: Investorenschutz, Fair Value, Konzernfokus, aktivierungspflichtiger Goodwill, latente Steuern umfassender.

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