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Informatik Netzwerke – Load Balancing und Skalierung

14 KartenInformatikatrio30.09.2026Nur mit Link

Karteikarten zum Thema „Informatik“ · 14 Karten · von atrio. Beispiele: Was ist die Hauptaufgabe eines Load Balancers in verteilten Systemen? · Wie funktioni…

Karten

14 Karten
STANDARD

Was ist die Hauptaufgabe eines Load Balancers in verteilten Systemen?

Rückseite

Ein Load Balancer verteilt eingehende Netzwerkanfragen auf mehrere Backend-Server, um Ressourcen optimal auszunutzen, Durchsatz zu maximieren und Single Points of Failure zu vermeiden.

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Wie funktioniert der Round-Robin-Algorithmus beim Load Balancing?

Rückseite

Round Robin leitet jede neue Anfrage nacheinander an den nächsten Server in der Liste weiter – ohne Berücksichtigung von Serverlast oder Kapazität, einfach zyklisch im Kreis.

STANDARD

Wann ist Weighted Round Robin gegenüber einfachem Round Robin vorzuziehen?

Rückseite

Wenn Backend-Server unterschiedliche Hardware-Leistung haben: Weighted Round Robin weist leistungsstärkeren Servern höhere Gewichte zu, sodass sie proportional mehr Requests erhalten.

STANDARD

Was ist das Prinzip von Least Connections als Load-Balancing-Algorithmus?

Rückseite

Least Connections sendet neue Anfragen stets an den Server mit den aktuell wenigsten aktiven Verbindungen – ideal bei stark variierenden Request-Laufzeiten.

STANDARD

Welches Problem löst IP Hash (Session Persistence) und wie?

Rückseite

IP Hash berechnet aus der Client-IP einen Hash-Wert, der immer denselben Backend-Server ermittelt – so bleibt ein Nutzer während seiner Session am selben Server (wichtig für Stateful Applications).

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Was unterscheidet Layer-4- von Layer-7-Load-Balancing?

Rückseite

Layer 4 (Transport) entscheidet basierend auf IP/Port (TCP/UDP), Layer 7 (Application) inspiziert HTTP-Header, Cookies oder URL-Pfade für intelligentere Routing-Entscheidungen.

STANDARD

Nenne den wesentlichen Unterschied zwischen horizontaler und vertikaler Skalierung.

Rückseite

Horizontale Skalierung (Scale-out) fügt weitere Server-Instanzen hinzu, vertikale Skalierung (Scale-up) erhöht CPU/RAM eines einzelnen Servers – horizontal ist flexibler und fehlertoleranter.

STANDARD

Wie funktioniert Auto Scaling in Cloud-Umgebungen?

Rückseite

Auto Scaling überwacht Metriken (CPU, Request-Count, Queue-Länge) und startet/stoppt automatisch Instanzen basierend auf definierten Schwellenwerten und Skalierungsrichtlinien.

STANDARD

Welche Rolle spielen Health Checks bei Load Balancern?

Rückseite

Health Checks prüfen regelmäßig (HTTP-GET, TCP-Connect, Custom-Skript), ob Backend-Server erreichbar und funktionsfähig sind – fehlerhafte Instanzen werden temporär aus dem Pool entfernt.

STANDARD

Was bedeutet Active-Passive vs. Active-Active bei Load-Balancer-HA?

Rückseite

Active-Passive: Ein primärer LB läuft, Standby übernimmt bei Ausfall. Active-Active: Mehrere LBs verteilen gleichzeitig Last und übernehmen gegenseitig bei Failover – höhere Auslastung, komplexere Sync.

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Was ist SSL Termination am Load Balancer und welchen Vorteil bietet sie?

Rückseite

SSL Termination entschlüsselt HTTPS-Traffic am LB und leitet unverschlüsselt (HTTP) an Backends weiter – entlastet Anwendungsserver von kryptografischem Overhead und zentralisiert Zertifikatsmanagement.

STANDARD

Warum sind zustandslose (stateless) Backends für horizontale Skalierung essenziell?

Rückseite

Stateless Backends speichern keine Session-Daten lokal – jeder Request kann an beliebige Instanz geroutet werden, was nahtloses Scale-out und Session-Persistence über externe Stores (Redis, DB) ermöglicht.

STANDARD

Welches Problem löst das Circuit-Breaker-Pattern in verteilten Systemen?

Rückseite

Circuit Breaker erkennt wiederholte Fehlschläge bei Service-Calls, ‚öffnet‘ den Stromkreis (stoppt Aufrufe) und verhindert Kaskadenfehler – nach Timeout testet er halb-offen, ob der Service wieder verfügbar ist.

STANDARD

Was ist der Unterschied zwischen Blue-Green-Deployment und Canary-Release?

Rückseite

Blue-Green: Zwei identische Umgebungen, Traffic wird atomar umgeschaltet. Canary: Neue Version erhält nur kleinen Traffic-Anteil (z. B. 5 %), wird schrittweise erhöht – geringeres Risiko, aber längerer Rollout.

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