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Mathematik Stochastik – Konfidenzintervalle

14 KartenMathematikatrio08.10.2026Nur mit Link

Karteikarten zum Thema „Mathematik“ · 14 Karten · von atrio. Beispiele: Was ist ein Konfidenzintervall? · Wie wird das Konfidenzniveau 1−α korrekt interpreti…

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14 Karten
STANDARD

Was ist ein Konfidenzintervall?

Rückseite

Ein Intervall, das basierend auf Stichprobendaten den wahren Populationsparameter mit vorgegebener Wahrscheinlichkeit (Konfidenzniveau) abdeckt.

STANDARD

Wie wird das Konfidenzniveau 1−α korrekt interpretiert?

Rückseite

Bei wiederholter Ziehung von Stichproben und Intervallkonstruktion enthalten 100(1−α)% der Intervalle den wahren Parameter – nicht: die Wahrscheinlichkeit, dass der Parameter in diesem einen Intervall liegt.

STANDARD

Wann nutzt du die z-Verteilung für Konfidenzintervalle?

Rückseite

Bei bekanntem Populationsstandardabweichung σ oder bei großer Stichprobe (n ≥ 30) wegen des zentralen Grenzwertsatzes.

STANDARD

Wann nutzt du die t-Verteilung für Konfidenzintervalle?

Rückseite

Bei unbekannter Populationsstandardabweichung σ und kleiner Stichprobe (n < 30), vorausgesetzt die Grundgesamtheit ist normalverteilt.

STANDARD

Wie lautet die Formel für das Konfidenzintervall des Mittelwerts mit bekannter σ?

Rückseite

x̄ ± z₁₋α/₂ · σ/√n, wobei z₁₋α/₂ der kritische Wert der Standardnormalverteilung ist.

STANDARD

Wie lautet die Formel für das Konfidenzintervall des Mittelwerts mit unbekannter σ?

Rückseite

x̄ ± t₁₋α/₂,ₙ₋₁ · s/√n, wobei t₁₋α/₂,ₙ₋₁ der kritische Wert der t-Verteilung mit n−1 Freiheitsgraden ist.

STANDARD

Was ist der Standardfehler des Mittelwerts?

Rückseite

Die Standardabweichung der Stichprobenmittelwertverteilung: SE = σ/√n (bekanntes σ) bzw. s/√n (geschätztes σ).

STANDARD

Was ist die Fehlermarge (Margin of Error)?

Rückseite

Der halbe Intervallbreite: kritischer Wert × Standardfehler. Sie quantifiziert die Genauigkeit der Punktschätzung.

STANDARD

Wie berechnest du ein Konfidenzintervall für einen Anteil p?

Rückseite

p̂ ± z₁₋α/₂ · √(p̂(1−p̂)/n), gültig für n·p̂ ≥ 5 und n·(1−p̂) ≥ 5 (Normalapproximation).

STANDARD

Wie beeinflusst die Stichprobengröße n die Intervallbreite?

Rückseite

Die Breite ist proportional zu 1/√n: Vervierfachung von n halbiert die Intervallbreite (Genauigkeit steigt mit Wurzel aus n).

STANDARD

Wie beeinflusst das Konfidenzniveau die Intervallbreite?

Rückseite

Höheres Konfidenzniveau (z. B. 99 % statt 95 %) vergrößert den kritischen Wert und damit die Intervallbreite – mehr Sicherheit kostet Präzision.

STANDARD

Welchen Zusammenhang haben Konfidenzintervalle und zweiseitige Hypothesentests?

Rückseite

Ein Parameterwert liegt im 1−α-Konfidenzintervall genau dann, wenn der zugehörige zweiseitige Test auf Niveau α die Nullhypothese nicht ablehnt.

STANDARD

Was ist der häufigste Interpretationsfehler bei Konfidenzintervallen?

Rückseite

Die Aussage: 'Mit 95 % Wahrscheinlichkeit liegt der wahre Parameter in diesem Intervall.' – Falsch: Der Parameter ist fix, das Intervall ist zufällig.

STANDARD

Welche Voraussetzungen müssen für t-Konfidenzintervalle erfüllt sein?

Rückseite

Unabhängige Beobachtungen, Normalverteilung der Grundgesamtheit (oder n ≥ 30), metrische Skalierung, keine starken Ausreißer.

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