Wirtschaftswissenschaften VWL Mikro – Nutzentheorie
Karteikarten zum Thema „Wirtschaftswissenschaften“ · 15 Karten · von atrio. Beispiele: Was beschreibt eine Nutzenfunktion in der Mikroökonomie? · Worin unter…
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15 KartenWas beschreibt eine Nutzenfunktion in der Mikroökonomie?
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Eine Nutzenfunktion ordnet jedem Güterbündel einen ordinalen Rang zu, der die Präferenzreihenfolge des Konsumenten abbildet.
Worin unterscheidet sich ordinaler von kardinalem Nutzen?
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Kardinaler Nutzen misst Intensität in Utils, ordinaler Nutzen rangiert nur Präferenzen – moderne Mikro nutzt ausschließlich ordinalen Nutzen.
Wie wird der Grenznutzen eines Gutes definiert?
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Der Grenznutzen ist die Ableitung der Nutzenfunktion nach der Gütermenge – er misst den Nutzenzuwachs durch eine zusätzliche Einheit.
Was besagt das Erste Gossensche Gesetz?
Rückseite
Bei steigendem Konsum eines Gutes sinkt der Grenznutzen jeder zusätzlichen Einheit – Grenznutzen ist fallend.
Was stellt eine Indifferenzkurve dar?
Rückseite
Eine Indifferenzkurve verbindet alle Güterbündel, die dem Konsumenten denselben Nutzen stiften – er ist zwischen ihnen indifferent.
Nenne drei Eigenschaften von Indifferenzkurven bei konvexen Präferenzen.
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Sie fallen negativ, sind nach oben konvex und schneiden sich nicht – höhere Kurven bedeuten höheren Nutzen.
Was misst die Marginale Substitutionsrate (MRS)?
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Die MRS gibt an, wie viel Gut y der Konsument für eine zusätzliche Einheit Gut x aufgibt, um auf gleicher Indifferenzkurve zu bleiben.
Wie lautet die Gleichung der Budgetrestriktion bei zwei Gütern?
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p_x * x + p_y * y = E – Ausgaben für beide Güter dürfen das Einkommen E nicht überschreiten.
Wann liegt ein Konsumentenoptimum vor?
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Am Tangentialpunkt von höchster erreichbarer Indifferenzkurve und Budgetgeraden: MRS = Preisverhältnis p_x / p_y.
Was ist der Substitutionseffekt bei einer Preissenkung?
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Der Konsument ersetzt das teurere durch das jetzt günstigere Gut – Nutzenniveau bleibt konstant, nur relative Preise ändern sich.
Was beschreibt der Einkommenseffekt?
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Durch die Preissenkung steigt die reale Kaufkraft – der Konsument kann mehr von beiden Gütern kaufen, Nutzenniveau ändert sich.
Wie unterscheidet man normale, inferiore und Giffen-Güter?
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Normale Güter: Einkommenseffekt positiv. Inferiore: negativ, aber Substitutionseffekt überwiegt. Giffen: negativ und überwiegt Substitutionseffekt – Nachfrage steigt bei Preiserhöhung.
Was zeigt die Preiskonsumkurve?
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Sie verbindet die Konsumentenoptima bei variierendem Preis eines Gutes, konstantem Einkommen und konstantem Preis des anderen Gutes.
Was stellt die Engel-Kurve dar?
Rückseite
Sie zeigt die optimale Nachfrage nach einem Gut in Abhängigkeit vom Einkommen bei konstanten Preisen.
Was besagt das Prinzip der revealed preference (SWAP)?
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Wenn Bündel A gewählt wird, obwohl B bezahlbar war, wird B nie gewählt, solange A bezahlbar bleibt – Präferenzen werden durch Wahlverhalten offengelegt.