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Wirtschaftswissenschaften Rechnungswesen – Liquidität und Cashflow

16 KartenWirtschaftswissenschaftenatrio03.10.2026Nur mit Link

Karteikarten zum Thema „Wirtschaftswissenschaften“ · 16 Karten · von atrio. Beispiele: Was versteht man unter Liquidität in der Betriebswirtschaft? · Wie wir…

Karten

16 Karten
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Was versteht man unter Liquidität in der Betriebswirtschaft?

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Liquidität bezeichnet die Fähigkeit eines Unternehmens, fällige Zahlungsverpflichtungen jederzeit vollständig und fristgerecht zu erfüllen.

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Wie wird der Liquiditätsgrad 1 (Cash-Liquidität) berechnet?

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Flüssige Mittel (Kasse, Bank, Schecks) geteilt durch kurzfristige Verbindlichkeiten, multipliziert mit 100 – Zielwert: 10–30 %.

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Welche Positionen umfasst der Liquiditätsgrad 2 (Sammelliquidität)?

Rückseite

Flüssige Mittel plus kurzfristige Forderungen und Wertpapiere, geteilt durch kurzfristige Verbindlichkeiten – Zielwert: 100–120 %.

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Was unterscheidet den Liquiditätsgrad 3 vom Grad 2?

Rückseite

Grad 3 addsiert zusätzlich Vorräte zum Zähler (Gesamtkurzfristvermögen / kurzfristige Verbindlichkeiten) – Zielwert: mindestens 150–200 %.

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Wie ist Cashflow definiert?

Rückseite

Cashflow ist der netto-Zufluss an liquiden Mitteln innerhalb einer Periode, ermittelt aus operativer, investiver und finanzierender Tätigkeit.

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Was gehört zum operativen Cashflow?

Rückseite

Zahlungsströme aus dem Kerngeschäft: Einzahlungen aus Verkäufen, Auszahlungen für Material, Löhne, Steuern – ohne Investitionen und Finanzierung.

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Welche Positionen fallen unter den investiven Cashflow?

Rückseite

Ein- und Auszahlungen für Anlagevermögen: Kauf/Verkauf von Maschinen, Immobilien, Beteiligungen, immateriellen Vermögenswerten.

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Was erfasst der finanzielle Cashflow?

Rückseite

Kapitalbewegungen: Einzahlungen aus Krediten, Eigenkapitalerhöhungen; Auszahlungen für Tilgungen, Zinsen, Dividenden, Aktienrückkäufe.

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Wie berechnet man den Free Cashflow?

Rückseite

Operativer Cashflow minus Investitionsauszahlungen (CAPEX) – zeigt den für Eigentümer und Gläubiger frei verfügbaren Zahlungsmittelüberschuss.

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Worin unterscheidet sich die Cashflow-Rechnung von der GuV?

Rückseite

GuV erfasst erfolgswirksame Aufwendungen/Erträge periodenrein (Accrual); Cashflow-Rechnung nur tatsächliche Zahlungsströme (Cash-Prinzip).

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Was ist der Unterschied zwischen direkter und indirekter Cashflow-Ermittlung?

Rückseite

Direkt: Gegenüberstellung tatsächlicher Ein-/Auszahlungen. Indirekt: Ableitung aus Jahresüberschuss durch Elimination nicht-zahlungswirksamer Positionen (Abschreibungen, Rückstellungen).

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Warum gilt der operative Cashflow als Qualitätsmerkmal des Jahresüberschusses?

Rückseite

Hohe Übereinstimmung signalisiert ertragsstarke, zahlungswirksame Gewinne; große Abweichungen deuten auf Bilanzpolitik oder Forderungsausfallrisiken hin.

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Wie hängt Working Capital mit dem operativen Cashflow zusammen?

Rückseite

Anstieg des Working Capital (Forderungen, Vorräte) bindet Liquidität und mindert operativen Cashflow; Abbau setzt Mittel frei.

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Was misst die Cash Burn Rate?

Rückseite

Monatlicher Mittelabfluss bei negativen Cashflows – zeigt, wie lange liquide Mittel bei unverändertem Verlauf noch reichen (Runway).

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Was besagt der Cash Conversion Cycle?

Rückseite

Zeitdauer zwischen Auszahlung für Rohstoffe und Einzahlung aus Verkäufen: Vorratsreichweite + Forderungslaufzeit – Verbindlichkeitslaufzeit.

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Warum kann ein profitables Unternehmen illiquide sein?

Rückseite

Gewinne (GuV) enthalten nicht-zahlungswirksame Erträge und verzögerte Einzahlungen; hohe Investitionen oder Forderungsausfälle entziehen Liquidität trotz Jahresüberschuss.

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