Wirtschaftswissenschaften Personal – Entgeltgestaltung
Karteikarten zum Thema „Wirtschaftswissenschaften“ · 14 Karten · von atrio. Beispiele: Was versteht man unter Entgeltgestaltung im Personalmanagement? · Welc…
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14 KartenWas versteht man unter Entgeltgestaltung im Personalmanagement?
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Entgeltgestaltung umfasst die Planung, Festlegung und Verwaltung aller finanziellen Leistungen, die Mitarbeitende für ihre Arbeitsleistung erhalten – einschließlich Grundvergütung, variabler Anteile und Sozialleistungen.
Welche drei Hauptbestandteile hat das Entgelt typischerweise?
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Das Entgelt setzt sich zusammen aus Grundvergütung (Fixum), variablen leistungs- oder ergebnisbezogenen Anteilen sowie Sozialleistungen und Sachbezügen.
Nenne die drei klassischen Kategorien zeitbezogener Entgeltsysteme.
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Zeitbezogene Systeme unterscheiden sich in Stundenlohn (nach Zeit), Monatsgehalt (fest pro Monat) und Gehaltstarife (nach Tarifvertrag gestaffelt).
Was charakterisiert den Stücklohn als leistungsbezogenes Entgeltsystem?
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Beim Stücklohn richtet sich die Vergütung nach der produzierten Stückzahl pro Zeiteinheit – höhere Leistung führt direkt zu höherem Entgelt.
Worin unterscheidet sich Akkordlohn vom Stücklohn?
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Akkordlohn setzt einen definierten Soll-Ausstoß voraus; wird dieser übertroffen, steigt der Stückpreis (Akkordsatz), beim Stücklohn bleibt der Satz konstant.
Welche Formen ergebnisbezogener Entgeltsysteme gibt es?
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Ergebnisbezogene Systeme umfassen Prämien (einmalig für Zielerreichung), Gewinnbeteiligungen (Anteil am Unternehmensgewinn) und Mitarbeiterkapitalbeteiligungen (Aktien/Optionen).
Was ist der Zweck der Jobbewertung (Stellenbewertung)?
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Jobbewertung ermittelt den relativen Wert einer Stelle im Unternehmen, um eine interne Entgeltgerechtigkeit und transparente Eingruppierung zu ermöglichen.
Unterscheide analytische und nicht-analytische Jobbewertungsverfahren.
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Analytische Verfahren (z. B. Punktwertverfahren) zerlegen Stellen in Kriterien und gewichten sie punktuell; nicht-analytische (z. B. Rangordnungsverfahren) vergleichen Stellen ganzheitlich ohne Kriterienkatalog.
Was ist der Unterschied zwischen Stellenanalyse und Stellenbewertung?
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Stellenanalyse beschreibt Anforderungsmerkmale einer Stelle (Ist-Zustand); Stellenbewertung bewertet diese Merkmale nach ihrem Wert für das Unternehmen (Soll-Wert für Entgelt).
Nenne drei Formen variabler Vergütungsbestandteile.
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Leistungsprämien (individuell/teambezogen), Ergebnisbeteiligungen (Gewinn/Ertrag) und Kapitalbeteiligungen (Aktien, Optionsprogramme) sind die Hauptformen variabler Vergütung.
Was regelt das Entgelttransparenzgesetz (EntgTranspG) zentrale?
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Das EntgTranspG gibt Beschäftigten in Betrieben ab 200 Mitarbeitenden ein Auskunftsrecht über Vergleichsentgelte gleichwertiger Tätigkeiten zur Durchsetzung von Entgeltgleichheit.
Für wen gilt der gesetzliche Mindestlohn nach MiLoG?
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Der gesetzliche Mindestlohn gilt für alle Arbeitnehmenden in Deutschland – unabhängig von Branche, Betriebsgröße oder Staatsangehörigkeit, mit wenigen Ausnahmen (z. B. Praktika, Langzeitarbeitslose).
Unterscheide Entgeltstruktur und Entgelthöhe.
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Entgeltstruktur beschreibt den Aufbau (Fixum/Variabel, Zuschläge, Einstufung); Entgelthöhe ist der konkrete Euro-Betrag, der sich aus der Struktur ergibt.
Wie wirkt sich Tarifbindung auf die betriebliche Entgeltgestaltung aus?
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Tarifgebundene Betriebe müssen tarifliche Mindestentgelte und -strukturen einhalten; freiwillig tariforientierte Unternehmen nutzen Tarifverträge als Benchmark für eigene Entgeltsysteme.