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Wirtschaftswissenschaften Personal – Entgeltgestaltung

14 KartenWirtschaftswissenschaftenatrio04.10.2026Nur mit Link

Karteikarten zum Thema „Wirtschaftswissenschaften“ · 14 Karten · von atrio. Beispiele: Was versteht man unter Entgeltgestaltung im Personalmanagement? · Welc…

Karten

14 Karten
STANDARD

Was versteht man unter Entgeltgestaltung im Personalmanagement?

Rückseite

Entgeltgestaltung umfasst die Planung, Festlegung und Verwaltung aller finanziellen Leistungen, die Mitarbeitende für ihre Arbeitsleistung erhalten – einschließlich Grundvergütung, variabler Anteile und Sozialleistungen.

STANDARD

Welche drei Hauptbestandteile hat das Entgelt typischerweise?

Rückseite

Das Entgelt setzt sich zusammen aus Grundvergütung (Fixum), variablen leistungs- oder ergebnisbezogenen Anteilen sowie Sozialleistungen und Sachbezügen.

STANDARD

Nenne die drei klassischen Kategorien zeitbezogener Entgeltsysteme.

Rückseite

Zeitbezogene Systeme unterscheiden sich in Stundenlohn (nach Zeit), Monatsgehalt (fest pro Monat) und Gehaltstarife (nach Tarifvertrag gestaffelt).

STANDARD

Was charakterisiert den Stücklohn als leistungsbezogenes Entgeltsystem?

Rückseite

Beim Stücklohn richtet sich die Vergütung nach der produzierten Stückzahl pro Zeiteinheit – höhere Leistung führt direkt zu höherem Entgelt.

STANDARD

Worin unterscheidet sich Akkordlohn vom Stücklohn?

Rückseite

Akkordlohn setzt einen definierten Soll-Ausstoß voraus; wird dieser übertroffen, steigt der Stückpreis (Akkordsatz), beim Stücklohn bleibt der Satz konstant.

STANDARD

Welche Formen ergebnisbezogener Entgeltsysteme gibt es?

Rückseite

Ergebnisbezogene Systeme umfassen Prämien (einmalig für Zielerreichung), Gewinnbeteiligungen (Anteil am Unternehmensgewinn) und Mitarbeiterkapitalbeteiligungen (Aktien/Optionen).

STANDARD

Was ist der Zweck der Jobbewertung (Stellenbewertung)?

Rückseite

Jobbewertung ermittelt den relativen Wert einer Stelle im Unternehmen, um eine interne Entgeltgerechtigkeit und transparente Eingruppierung zu ermöglichen.

STANDARD

Unterscheide analytische und nicht-analytische Jobbewertungsverfahren.

Rückseite

Analytische Verfahren (z. B. Punktwertverfahren) zerlegen Stellen in Kriterien und gewichten sie punktuell; nicht-analytische (z. B. Rangordnungsverfahren) vergleichen Stellen ganzheitlich ohne Kriterienkatalog.

STANDARD

Was ist der Unterschied zwischen Stellenanalyse und Stellenbewertung?

Rückseite

Stellenanalyse beschreibt Anforderungsmerkmale einer Stelle (Ist-Zustand); Stellenbewertung bewertet diese Merkmale nach ihrem Wert für das Unternehmen (Soll-Wert für Entgelt).

STANDARD

Nenne drei Formen variabler Vergütungsbestandteile.

Rückseite

Leistungsprämien (individuell/teambezogen), Ergebnisbeteiligungen (Gewinn/Ertrag) und Kapitalbeteiligungen (Aktien, Optionsprogramme) sind die Hauptformen variabler Vergütung.

STANDARD

Was regelt das Entgelttransparenzgesetz (EntgTranspG) zentrale?

Rückseite

Das EntgTranspG gibt Beschäftigten in Betrieben ab 200 Mitarbeitenden ein Auskunftsrecht über Vergleichsentgelte gleichwertiger Tätigkeiten zur Durchsetzung von Entgeltgleichheit.

STANDARD

Für wen gilt der gesetzliche Mindestlohn nach MiLoG?

Rückseite

Der gesetzliche Mindestlohn gilt für alle Arbeitnehmenden in Deutschland – unabhängig von Branche, Betriebsgröße oder Staatsangehörigkeit, mit wenigen Ausnahmen (z. B. Praktika, Langzeitarbeitslose).

STANDARD

Unterscheide Entgeltstruktur und Entgelthöhe.

Rückseite

Entgeltstruktur beschreibt den Aufbau (Fixum/Variabel, Zuschläge, Einstufung); Entgelthöhe ist der konkrete Euro-Betrag, der sich aus der Struktur ergibt.

STANDARD

Wie wirkt sich Tarifbindung auf die betriebliche Entgeltgestaltung aus?

Rückseite

Tarifgebundene Betriebe müssen tarifliche Mindestentgelte und -strukturen einhalten; freiwillig tariforientierte Unternehmen nutzen Tarifverträge als Benchmark für eigene Entgeltsysteme.

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