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Biologie Ökologie – Ökosysteme

13 KartenNaturwissenschaftenatrio14.10.2026Nur mit Link

Karteikarten zum Thema „Naturwissenschaften“ · 13 Karten · von atrio. Beispiele: Was definiert ein Ökosystem in der Ökologie? · Welche zwei Hauptkomponenten …

Karten

13 Karten
STANDARD

Was definiert ein Ökosystem in der Ökologie?

Rückseite

Ein Ökosystem ist ein räumlich abgrenzbarer Funktionskomplex aus Gemeinschaft (Biozönose) und unbelebter Umwelt (Biotop) mit Stoff- und Energieaustausch.

STANDARD

Welche zwei Hauptkomponenten bestimmen die Umweltbedingungen in einem Ökosystem?

Rückseite

Abiotische Faktoren (Licht, Temperatur, Wasser, pH) und biotische Faktoren (Wechselwirkungen zwischen Organismen wie Konkurrenz, Prädation, Symbiose) prägen die Lebensbedingungen.

STANDARD

Unterscheide Produzenten, Konsumenten und Destruenten anhand ihrer Ernährungsweise.

Rückseite

Produzenten (Autotrophe) bauen Biomasse aus anorganischen Stoffen auf, Konsumenten (Heterotrophe) fressen Organismen, Destruenten zersetzen totes Material zu anorganischen Stoffen.

STANDARD

Was unterscheidet eine Nahrungskette von einem Nahrungsnetz?

Rückseite

Eine Nahrungskette zeigt einen linearen Fresszusammenhang, ein Nahrungsnetz verknüpft alle Nahrungsketten eines Ökosystems zu einem realistischen Beziehungsgeflecht.

STANDARD

Wie werden Tropfenebenen in einem Ökosystem definiert?

Rückseite

Tropfenebenen ordnen Organismen nach ihrer energetischen Entfernung zu den Produzenten: 1. Produzenten, 2. Primärkonsumenten, 3. Sekundärkonsumenten, 4. Tertiärkonsumenten, plus Destruenten.

STANDARD

Welche Regel beschreibt den Energieübertrag zwischen aufeinanderfolgenden Tropfenebenen?

Rückseite

Die 10-%-Regel (Lindeman): Nur ca. 10 % der Biomasse/Energie einer Tropfenebene wird in die nächste Ebene übertragen, 90 % gehen als Wärme verloren.

STANDARD

Nenne die drei global bedeutenden Stoffkreisläufe und ihren Hauptspeicher.

Rückseite

Kohlenstoff (Atmosphäre/Ozeane), Stickstoff (Atmosphäre N₂), Phosphor (Gestein/Sedimente). Im Gegensatz zu C und N hat Phosphor keinen gasförmigen Hauptspeicher.

STANDARD

Unterscheide ökologische Nische und Habitat (Lebensraum).

Rückseite

Das Habitat ist der räumliche Aufenthaltsort einer Art, die ökologische Nische beschreibt ihre funktionelle Rolle (Ressourcennutzung, Toleranzbereiche, Interaktionen) im Ökosystem.

STANDARD

Welche Faktoren bestimmen das Wachstum einer Population?

Rückseite

Geburten- und Sterberate, Ein- und Auswanderung sowie umweltbedingte Kapazitätsgrenzen (K) steuern das Populationswachstum nach logistischem oder exponentiellem Modell.

STANDARD

Vergleiche r- und K-Strategen hinsichtlich Fortpflanzung und Überlebensstrategie.

Rückseite

r-Strategen: viele Nachkommen, wenig Brutpflege, hohe Mortalität, besiedeln instabile Habitate. K-Strategen: wenige Nachkommen, intensive Brutpflege, niedrige Mortalität, stabile Habitate nahe Kapazitätsgrenze.

STANDARD

Was ist der Unterschied zwischen primärer und sekundärer Sukzession?

Rückseite

Primäre Sukzession beginnt auf leblosen Substraten ohne Boden (z. B. Lavagestein), sekundäre Sukzession folgt auf Störungen bei vorhandenem Boden (z. B. nach Waldbrand).

STANDARD

Was versteht man unter dem dynamischen Gleichgewicht einer Biozönose?

Rückseite

Populationen schwanken um Mittelwerte, Regulation erfolgt durch Dichteabhängigkeit (Konkurrenz, Prädation, Parasiten). Störungen werden durch Selbstregulationsmechanismen ausgeglichen, bis Kipppunkte erreicht sind.

STANDARD

Wie verläuft eine Eutrophierung in Gewässern und welche Folgen hat sie?

Rückseite

Nährstoffeintrag (N, P) → Algenblüte → Algensterben → bakterielle Zersetzung verbraucht Sauerstoff → Anaerobie → Fischsterben und Artenverarmung im Gewässer.

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