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Chemie Organische Chemie – Polymere

14 KartenNaturwissenschaftenatrio12.10.2026Nur mit Link

Karteikarten zum Thema „Naturwissenschaften“ · 14 Karten · von atrio. Beispiele: Was definiert ein Polymer chemisch? · Wie unterscheiden sich Ketten- und Stu…

Karten

14 Karten
STANDARD

Was definiert ein Polymer chemisch?

Rückseite

Ein Polymer ist ein Makromolekül, das aus sich wiederholenden Struktureinheiten (Konstitutionswiederholeinheiten) kovalent verknüpft ist.

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Wie unterscheiden sich Ketten- und Stufenwachstumspolymerisation grundlegend?

Rückseite

Beim Kettenwachstum wachsen einzelne Ketten rasch durch aktive Zentren, beim Stufenwachstum reagieren Monomere, Oligomere und Polymere stufenweise miteinander.

STANDARD

Welche drei Phasen durchläuft die radikalische Kettenpolymerisation?

Rückseite

Initiierung (Radikalbildung), Wachstum (Mononerzugabe) und Abbruch (Kombination oder Disproportionierung der Radikale).

STANDARD

Was bewirken Ziegler-Natta-Katalysatoren bei der Olefinpolymerisation?

Rückseite

Sie ermöglichen stereoreguläre Polymerisation von α-Olefinen zu isotaktischen oder syndiotaktischen Polymeren bei milden Bedingungen.

STANDARD

Wodurch unterscheiden sich Thermoplaste, Duroplaste und Elastomere?

Rückseite

Thermoplaste sind linear/verzweigt und schmelzbar, Duroplaste engmaschig vernetzt und unlöslich, Elastomere weitmaschig vernetzt und gummiartig elastisch.

STANDARD

Was ist der strukturelle Unterschied zwischen HDPE und LDPE?

Rückseite

HDPE ist weitgehend linear und hochkristallin, LDPE stark verzweigt und amorpher – daher höhere Dichte und Festigkeit bei HDPE.

STANDARD

Welche Eigenschaft macht Polypropylen (PP) für Scharnier-Anwendungen geeignet?

Rückseite

Isotaktisches PP besitzt hohe Ermüdungsfestigkeit und kann als Filmscharnier millionenfach gebogen werden ohne Bruch.

STANDARD

Warum wird PVC oft mit Weichmachern versetzt?

Rückseite

Hart-PVC ist spröde; Weichmacher (z. B. Phthalate) schieben sich zwischen die Ketten, erhöhen Beweglichkeit und machen das Material flexibel.

STANDARD

Welche Monomere bilden Polystyrol (PS) und wie ist dessen Struktur?

Rückseite

Styrol (Vinylbenzol) polymerisiert zu ataktischem PS mit phenylseitigen Gruppen – amorphem, transparentem, sprödem Thermoplast.

STANDARD

Durch welche Reaktion entsteht Polyethylenterephthalat (PET)?

Rückseite

Polykondensation von Terephthalsäure (oder Dimethylterephthalat) mit Ethylenglycol unter Wasserabspaltung – Stufenwachstum.

STANDARD

Was charakterisiert Polyamide (z. B. Nylon-6,6) strukturell?

Rückseite

Lineare Ketten mit Amidgruppen (–CO–NH–), die starke Wasserstoffbrückenbindungen ausbilden – hohe Festigkeit, Schmelzpunkt und Feuchteaufnahme.

STANDARD

Wie beeinflusst der Kristallinitätsgrad die mechanischen Eigenschaften eines Thermoplasten?

Rückseite

Höhere Kristallinität erhöht Dichte, Festigkeit, Härte und Schmelztemperatur, verringert aber Transparenz und Schlagzähigkeit.

STANDARD

Nenne zwei biologisch abbaubare Polymere und ihren Abbaumechanismus.

Rückseite

PLA (Milchsäure-Polyester) und PHB (Polyhydroxybuttersäure) werden durch Esterase-Enzyme hydrolysiert zu Monomeren, die in den Stoffwechsel eingehen.

STANDARD

Was beschreibt das Carothers-Gleichung für Stufenwachstumspolymerisation?

Rückseite

Das Zahlenmittel des Polymerisationsgrads Xn = 1/(1-p), wobei p der Umsatz der funktionellen Gruppen ist – hoher Umsatz nötig für hohe Molmassen.

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