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Wirtschaftswissenschaften Digital Business – Plattformökonomie

14 KartenWirtschaftswissenschaftenatrio06.10.2026Nur mit Link

Karteikarten zum Thema „Wirtschaftswissenschaften“ · 14 Karten · von atrio. Beispiele: Was definiert die Plattformökonomie im Digital Business? · Worin unter…

Karten

14 Karten
STANDARD

Was definiert die Plattformökonomie im Digital Business?

Rückseite

Plattformökonomie beschreibt Geschäftsmodelle, die Interaktionen zwischen mindestens zwei unabhängigen Nutzergruppen vermitteln und dabei Netzwerkeffekte nutzen, um Wert zu schaffen.

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Worin unterscheiden sich direkte und indirekte Netzwerkeffekte?

Rückseite

Direkte Netzwerkeffekte entstehen durch mehr Nutzer derselben Seite (z. B. Telefonnetz), indirekte durch mehr Nutzer der komplementären Seite (z. B. mehr Käufer ziehen mehr Verkäufer an).

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Was charakterisiert einen Zwei-Sided-Market (Multi-Sided-Platform)?

Rückseite

Eine Plattform vermittelt Transaktionen zwischen zwei oder mehr unterschiedlichen Nutzergruppen (z. B. Käufer und Verkäufer), wobei der Wert für eine Gruppe von der Größe der anderen abhängt.

STANDARD

Was ist das Chicken-and-Egg-Problem bei Plattformen?

Rückseite

Plattformen müssen initial beide Seiten gleichzeitig anziehen, obwohl der Wert für jede Seite erst durch die Anwesenheit der anderen entsteht – oft gelöst durch Subventionierung einer Seite.

STANDARD

Wie funktionieren Preismechaniken bei Zwei-Sided-Markets?

Rückseite

Eine Seite wird oft subventioniert (niedriger/negativer Preis), um deren Teilnahme zu maximieren, während die andere Seite die Kosten trägt (z. B. Kreditkarten: Händler zahlen, Karteninhaber nutzen kostenlos).

STANDARD

Was sind Data Network Effects in der Plattformökonomie?

Rückseite

Mehr Nutzer generieren mehr Daten, die Algorithmen verbessern (z. B. Empfehlungen, Matching), was wiederum neue Nutzer anzieht – ein selbstverstärkender Zyklus aus Daten und Wert.

STANDARD

Worin liegt der Unterschied zwischen Plattform- und Pipeline-Geschäftsmodell?

Rückseite

Pipelines schaffen Wert lineare Wertschöpfungsketten (Input → Prozess → Output), Plattformen ermöglichen direkten Austausch zwischen externen Produzenten und Konsumenten ohne eigenen Lagerbestand.

STANDARD

Warum skalieren Plattformen mit nahezu null Grenzkosten?

Rückseite

Zusätzliche Transaktionen erfordern keine physische Produktion; die digitale Infrastruktur (Code, Server) bedient zusätzliche Nutzer zu minimalen Zusatzkosten.

STANDARD

Was umfasst Plattform-Governance?

Rückseite

Regelsetzung für Teilnahme, Interaktion, Datennutzung und Konfliktlösung – z. B. Reputationssysteme, API-Bedingungen, Moderation, um Vertrauen und Qualität im Ökosystem sicherzustellen.

STANDARD

Was bedeutet Envelopment als Plattformstrategie?

Rückseite

Eine Plattform nutzt ihre bestehende Nutzerbasis und Infrastruktur, um in angrenzende Märkte einzudringen (z. B. Amazon: Marktplatz → Cloud → Logistik → Streaming).

STANDARD

Wann tritt Winner-takes-all (Market Tipping) bei Plattformen ein?

Rückseite

Starke Netzwerkeffekte und hohe Wechselkosten führen dazu, dass eine dominante Plattform den gesamten Markt erobert – Konkurrenten können die kritische Masse nicht mehr erreichen.

STANDARD

Unterscheide Transaction Platforms von Innovation Platforms.

Rückseite

Transaction Platforms vermitteln Austausch (z. B. Airbnb, Uber), Innovation Platforms bieten technologische Bausteine für Drittentwickler (z. B. iOS, Android, AWS).

STANDARD

Welche Rolle spielt der Digital Markets Act (DMA) für Gatekeeper-Plattformen?

Rückseite

Der DMA verpflichtet große Plattformen (Gatekeeper) zu Interoperabilität, Datentransparenz, Fairness bei Selbstbevorzugung und ermöglicht Nutzern leichteren Wechsel – Sanktionen bis 10 % Weltumsatz.

STANDARD

Was unterscheidet offene von geschlossenen Plattform-Ökosysteme?

Rückseite

Offene Plattformen erlauben freien Drittzugang (Android, Web), geschlossene kontrollieren Zugang, Hardware und Distribution streng (iOS, Spielkonsolen) – Trade-off zwischen Innovationsbreite und Qualitätskontrolle.

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