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Informatik Algorithmen – Sortierverfahren im Vergleich

15 KartenInformatikatrio27.09.2026Nur mit Link

Karteikarten zum Thema „Informatik“ · 15 Karten · von atrio. Beispiele: Was versteht man unter der Laufzeitkomplexität eines Sortierverfahrens? · Was bedeute…

Karten

15 Karten
STANDARD

Was versteht man unter der Laufzeitkomplexität eines Sortierverfahrens?

Rückseite

Die Laufzeitkomplexität beschreibt, wie sich die Anzahl der Operationen bei wachsender Eingabegröße n verhält, ausgedrückt in O-Notation für Best-, Average- und Worst-Case.

STANDARD

Was bedeutet „stabil“ bei Sortieralgorithmen?

Rückseite

Ein Sortieralgorithmus ist stabil, wenn gleichwertige Elemente ihre relative Reihenfolge nach dem Sortieren beibehalten – wichtig bei Mehrschlüsselsortierungen.

STANDARD

Wie lautet die Worst-Case-Laufzeit von Bubble Sort?

Rückseite

Bubble Sort hat im Worst Case O(n²) Vergleiche und Vertauschungen, da jedes Element potentielldurch das gesamte Array wandern muss.

STANDARD

Wie lautet die Average-Case-Laufzeit von Quicksort?

Rückseite

Quicksort erreicht im Average Case O(n log n), da das Pivot-Element die Daten durchschnittlich in zwei gleich große Partitionen teilt.

STANDARD

Welches Sortierverfahren hat im Best Case O(n)?

Rückseite

Insertion Sort erreicht bei bereits sortierten Daten O(n), da nur ein Vergleich pro Element nötig ist und keine Vertauschungen erfolgen.

STANDARD

Was ist der Unterschied zwischen internem und externem Sortieren?

Rückseite

Internes Sortieren arbeitet vollständig im Hauptspeicher, externes Sortiert nutzt Festplatten für Datensätze, die den RAM übersteigen – relevant bei großen Datenmengen.

STANDARD

Warum ist Merge Sort stabil, Quicksort aber nicht?

Rückseite

Merge Sort verbindet Teilarrays durch geordnetes Zusammenführen ohne Reihenfolgeänderung gleicher Elemente; Quicksort tauscht Elemente über Pivot-Grenzen hinweg und bricht Stabilität.

STANDARD

Wann eignet sich Insertion Sort besser als Quicksort?

Rückseite

Bei kleinen Arrays (n < 50) oder fast sortierten Daten ist Insertion Sort durch geringe Overhead-Kosten und O(n) Best Case oft schneller als Quicksort.

STANDARD

Was ist die Speicherplatzkomplexität von Merge Sort?

Rückseite

Merge Sort benötigt O(n) zusätzlichen Speicher für das temporäre Zusammenführen der Teilarrays – ein Nachteil gegenüber In-Place-Verfahren wie Heapsort.

STANDARD

Wie funktioniert das Partitionieren bei Quicksort?

Rückseite

Ein Pivot-Element wird gewählt; alle kleineren Elemente wandern links, alle größeren rechts davon – das Pivot landet an seiner finalen sortierten Position.

STANDARD

Welches Sortierverfahren nutzt einen Heap als Datenstruktur?

Rückseite

Heapsort baut einen binären Max-Heap auf, entnimmt wiederholt das Maximum und stellt die Heap-Eigenschaft wieder her – O(n log n) garantiert, in-place, aber instabil.

STANDARD

Was ist der Unterschied zwischen Counting Sort und vergleichsbasierten Verfahren?

Rückseite

Counting Sort sortiert ohne Vergleiche durch Zählen der Schlüsselwerte in O(n + k), benötigt aber ganzzahlige Schlüssel mit kleinem Wertebereich k.

STANDARD

Warum hat Quicksort im Worst Case O(n²)?

Rückseite

Bei ungünstiger Pivot-Wahl (z. B. immer kleinstes Element) degeneriert die Partitionierung zu n Stufen mit jeweils n Vergleichen – wie bei bereits sortierten Daten ohne Randomisierung.

STANDARD

Welches Verfahren wählt man für fast sortierte Daten?

Rückseite

Insertion Sort oder Timsort (Python/Java Standard) nutzen bestehende Ordnung optimal aus und erreichen nahezu O(n) bei geringen Abweichungen.

STANDARD

Was bedeutet „in-place“ beim Sortieren?

Rückseite

Ein In-Place-Algorithmus benötigt nur O(1) zusätzlichen Speicherplatz über die Eingabedaten hinaus – Beispiele: Quicksort, Heapsort, Insertion Sort.

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