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Biologie Immunologie – Immunsystem

15 KartenNaturwissenschaftenatrio14.10.2026Nur mit Link

Karteikarten zum Thema „Naturwissenschaften“ · 15 Karten · von atrio. Beispiele: Was ist der Unterschied zwischen angeborener und adaptiver Immunität? · Welc…

Karten

15 Karten
STANDARD

Was ist der Unterschied zwischen angeborener und adaptiver Immunität?

Rückseite

Die angeborene Immunität ist unspezifisch, sofort verfügbar und hat kein Gedächtnis; die adaptive Immunität ist spezifisch, verzögert einsetzend und bildet immunologisches Gedächtnis aus.

STANDARD

Welche Zellen gehören zur ersten Barriere der angeborenen Abwehr?

Rückseite

Epithelzellen der Haut und Schleimhäute, unterstützt durch chemische Barrieren wie Lysozym, sauren pH-Wert und Kommensalenflora.

STANDARD

Was ist die Funktion von Makrophagen in der unspezifischen Abwehr?

Rückseite

Makrophagen phagozytieren Erreger, sezernieren Zytokine zur Entzündungsreaktion und präsentieren Antigene an T-Helferzellen als Bindeglied zur adaptiven Immunität.

STANDARD

Wie unterscheiden sich B-Zellen und T-Zellen in ihrer Antigenerkennung?

Rückseite

B-Zellen erkennen native, konformationelle Antigene über ihren B-Zell-Rezeptor; T-Zellen erkennen nur prozessierte Peptid-Antigene im Komplex mit MHC-Molekülen.

STANDARD

Was besagt die MHC-Restriktion bei T-Zellen?

Rückseite

T-Zellen erkennen Antigene nur, wenn diese als Peptide an körpereigene MHC-Moleküle (HLA) gebunden präsentiert werden – CD4+ an MHC-II, CD8+ an MHC-I.

STANDARD

Welche Funktion haben dendritische Zellen als professionelle APCs?

Rückseite

Dendritische Zellen nehmen Antigene peripher auf, wandern in Lymphknoten, reifen zu potenten Antigen-präsentierenden Zellen und aktivieren naive T-Zellen durch Ko-Stimulation.

STANDARD

Was passiert bei der Klassenswitch-Rekombination der B-Zellen?

Rückseite

Durch DNA-Umlagerung wechseln aktivierte B-Zellen von IgM/IgD zu IgG, IgA oder IgE, wobei die Antigenspezifität erhalten bleibt, aber Effektorfunktionen sich ändern.

STANDARD

Wie wirkt die somatische Hypermutation bei der Affinitätsreifung?

Rückseite

In Keimzentren mutieren B-Zell-Rezeptor-Gene punktförmig; B-Zellen mit höherer Antigenaffinität werden durch T-Helferzellen selektiert und differenzieren zu Plasmazellen oder Gedächtnis-B-Zellen.

STANDARD

Was ist der Unterschied zwischen zellulärer und humoraler Immunantwort?

Rückseite

Die humorale Antwort wird durch Antikörper (B-Zellen/Plasmazellen) gegen extrazelluläre Erreger vermittelt; die zelluläre Antwort durch zytotoxische T-Zellen (CD8+) gegen intrazelluläre Erreger und Tumorzellen.

STANDARD

Welche Rolle spielen regulatorische T-Zellen (Tregs)?

Rückseite

Tregs (CD4+CD25+FoxP3+) unterdrücken überschießende Immunreaktionen, verhindern Autoimmunität und erhalten periphere Toleranz durch Zytokine (IL-10, TGF-β) und Zellkontakt.

STANDARD

Wie entsteht immunologisches Gedächtnis nach einer Infektion?

Rückseite

Nach Antigeneliminierung überleben langlebige Gedächtnis-T- und B-Zellen; bei Re-Exposition reagieren sie schneller, stärker und mit höherer Affinität als bei der Primärantwort.

STANDARD

Was ist der Unterschied zwischen aktiver und passiver Immunisierung?

Rückseite

Aktive Immunisierung induziert eigene Antikörperproduktion und Gedächtnis (Impfung, Infektion); passive Immunisierung transferiert fertige Antikörper (Mutterkuchen, Immunglobuline) ohne Gedächtnisbildung.

STANDARD

Welche Mechanismen verhindern Autoimmunreaktionen im Thymus?

Rückseite

Zentrale Toleranz: Negative Selektion deletiert T-Zellen mit hoher Affinität zu Selbst-Antigenen; positive Selektion lässt nur MHC-restriktive T-Zellen überleben.

STANDARD

Wie wirkt das Komplementsystem in der angeborenen Abwehr?

Rückseite

Das Komplementsystem opsonisiert Erreger (C3b), rekrutiert Immunzellen (C3a, C5a) und lyseiert Zellen direkt über den Membranangriffskomplex (MAC, C5b-9).

STANDARD

Was sind die vier Typen der Überempfindlichkeitsreaktionen nach Coombs und Gell?

Rückseite

Typ I: IgE-vermittelt (Allergie); Typ II: Antikörper-abhängig zytotoxisch; Typ III: Immunkomplex-bedingt; Typ IV: T-Zell-vermittelt verzögert (Kontaktekzem, Tuberkulin-Test).

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