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Chemie Biochemie – Enzyme und Katalyse

14 KartenNaturwissenschaftenatrio13.10.2026Nur mit Link

Karteikarten zum Thema „Naturwissenschaften“ · 14 Karten · von atrio. Beispiele: Was ist ein Enzym? · Wie senken Enzyme die Aktivierungsenergie?

Karten

14 Karten
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Was ist ein Enzym?

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Ein Enzym ist ein proteingebundenes Biokatalysator, das chemische Reaktionen beschleunigt, ohne selbst verbraucht zu werden.

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Wie senken Enzyme die Aktivierungsenergie?

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Enzyme stabilisieren den Übergangszustand und bieten einen alternativen Reaktionsweg mit geringerer Aktivierungsenergie.

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Was besagt das Schloss-Schlüssel-Modell?

Rückseite

Substrat und aktives Zentrum passen geometrisch exakt zusammen wie Schlüssel und Schloss – starre Komplementarität.

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Was beschreibt das Induced-Fit-Modell?

Rückseite

Das aktive Zentrum verändert seine Konformation beim Substratbinden und passt sich dynamisch an – flexible Anpassung.

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Was ist die Michaelis-Konstante KM?

Rückseite

KM ist die Substratkonzentration, bei der die Reaktionsgeschwindigkeit halbmaximal (v = Vmax/2) ist – Maß für Substrataffinität.

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Was bedeutet ein hoher KM-Wert?

Rückseite

Ein hoher KM-Wert zeigt geringe Substrataffinität an; das Enzym benötigt hohe Substratkonzentrationen für halbe Maximalgeschwindigkeit.

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Wie wirkt ein kompetitiver Inhibitor?

Rückseite

Er bindet reversibel an das aktive Zentrum, verdrängt das Substrat und erhöht KM, während Vmax unverändert bleibt.

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Wie wirkt ein nicht-kompetitiver Inhibitor?

Rückseite

Er bindet an eine allosterische Stelle, verändert die Enzymkonformation und senkt Vmax, ohne KM zu beeinflussen.

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Was verändert sich bei kompetitiver Hemmung in der Lineweaver-Burk-Darstellung?

Rückseite

Die Gerade schneidet die y-Achse am gleichen Punkt (1/Vmax), die Steigung nimmt zu (KM steigt), x-Achsenabschnitt verschiebt sich.

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Was ist ein allosterisches Enzym?

Rückseite

Ein Enzym mit regulatorischen Bindungsstellen für Effektormoleküle, die konformationelle Änderungen und Aktivitätsmodulation bewirken.

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Wie beeinflusst die Temperatur die Enzymaktivität?

Rückseite

Aktivität steigt mit Temperatur bis zum Optimum, dann denaturiert das Protein und Aktivität fällt steil ab.

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Was versteht man unter dem pH-Optimum eines Enzyms?

Rückseite

Der pH-Wert, bei dem die Ionisierungszustände der aktiven-Zentrum-Reste optimal für Katalyse sind – maximale Aktivität.

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Nenne ein Beispiel für ein Zymogen und seine Aktivierung.

Rückseite

Pepsinogen wird im sauren Magenmilieu durch proteolytische Spaltung zu aktivem Pepsin umgewandelt.

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Was ist der Unterschied zwischen Kofaktor und Koenzym?

Rückseite

Kofaktoren sind anorganische Ionen (z. B. Mg²⁺), Koenzyme organische Moleküle (z. B. NAD⁺), die temporär binden.

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