Chemie Physikalische Chemie – Lösungen und Konzentration
Karteikarten zum Thema „Naturwissenschaften“ · 14 Karten · von atrio. Beispiele: Was definiert eine Lösung in der Chemie? · Wie lautet die Definition der Mol…
Karten
14 KartenWas definiert eine Lösung in der Chemie?
Rückseite
Eine homogene Mischung aus mindestens zwei Stoffen, wobei der Lösungsmittel der Hauptbestandteil und das Gelöste der Minoritätsbestandteil ist.
Wie lautet die Definition der Molchen (Stoffmengenkonzentration)?
Rückseite
Molchen c = n / V: Stoffmenge des Gelösten in mol geteilt durch Volumen der Lösung in Liter, Einheit mol/l.
Wie berechnet man die Molchen aus Masse und Molmasse?
Rückseite
c = m / (M · V): Masse in g geteilt durch Molmasse in g/mol und Volumen in l – zentrale Umrechnung für Laborpraxis.
Was unterscheidet Molalität von Molchen?
Rückseite
Molalität b = n / m(Lösungsmittel) in mol/kg – temperaturunabhängig, da Massen nicht von Temperatur abhängen, im Gegensatz zum Lösungsvolumen.
Wie definiert man den Massenanteil (Massengehalt)?
Rückseite
Massengehalt w = m(Gelöstes) / m(Lösung) · 100 % – dimensionslose Größe, temperaturunabhängig, oft in Prozent oder ppm angegeben.
Wann nutzt man den Volumenanteil statt Molchen?
Rückseite
Bei Gasgemischen und flüssig-flüssigen Systemen: Volumenanteil φ = V(Teilstoff) / V(Gemisch) vor dem Mischen – additiv bei idealen Gasen.
Welche Gleichung beschreibt die Verdünnung einer Stammlösung?
Rückseite
c₁ · V₁ = c₂ · V₂: Stoffmengenkonstanz vor und nach Verdünnung – c₁, V₁ Stammlösung, c₂, V₂ verdünnte Lösung.
Was besagt das Raoult'sche Gesetz für ideale Lösungen?
Rückseite
Partialdruck eines Lösungsmittel p₁ = x₁ · p₁*: Dampfdruck proportional zum Molchenanteil im flüssigen Zustand, p₁* Dampfdruck des reinen Lösungsmittels.
Wie berechnet man die Siedepunktserhöhung einer Lösung?
Rückseite
ΔTₛ = Kₛ · b: Erhöhung proportional zur Molalität b, Kₛ stoffabhängige Ebullioskopische Konstante – kolligative Eigenschaft.
Welche Formel gilt für die Gefrierpunktserniedrigung?
Rückseite
ΔTₙ = Kₙ · b: Erniedrigung proportional zur Molalität, Kₙ kryoskopische Konstante – Basis für Molmassenbestimmung durch Kryoskopie.
Wie lautet die Van't-Hoff-Gleichung für den osmotischen Druck?
Rückseite
Π = c · R · T: Osmotischer Druck proportional zur Molchen, universeller Gaskonstante R und absoluter Temperatur T – analog zum idealen Gasgesetz.
Was kennzeichnet eine ideale Lösung thermodynamisch?
Rückseite
Null Mischungsenthalpie und Mischungsvolumen, Raoult'sches Gesetz für alle Komponenten über gesamten Konzentrationsbereich – Interaktionen A-A, B-B, A-B identisch.
Wann gilt das Henry'sche Gesetz statt Raoult'schem Gesetz?
Rückseite
Für das gelöste Gas in verdünnten Lösungen: p₂ = K_H · x₂ – Henry-Konstante K_H ersetzt Dampfdruck des reinen Stoffes, linearer Grenzfall bei x₂ → 0.
Was ist der Unterschied zwischen Äquivalenzpunkt und Neutralpunkt?
Rückseite
Äquivalenzpunkt: Stoffmengenverhältnis entspricht Reaktionsgleichung; Neutralpunkt: pH = 7. Nur bei starker Säure/stronger Base identisch.