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Chemie Biochemie – Lipide und Membranen

14 KartenNaturwissenschaftenatrio13.10.2026Nur mit Link

Karteikarten zum Thema „Naturwissenschaften“ · 14 Karten · von atrio. Beispiele: Was charakterisiert Lipide als Stoffklasse? · Wodurch unterscheiden sich ges…

Karten

14 Karten
STANDARD

Was charakterisiert Lipide als Stoffklasse?

Rückseite

Lipide sind wasserunlösliche, unpolare Biomoleküle, die in organischen Lösungsmitteln löslich sind und keine einheitliche Polymerstruktur besitzen.

STANDARD

Wodurch unterscheiden sich gesättigte von ungesättigten Fettsäuren?

Rückseite

Gesättigte Fettsäuren enthalten nur Einfachbindungen, ungesättigte besitzen mindestens eine C=C-Doppelbindung, die meist in cis-Konfiguration vorliegt.

STANDARD

Aus welchen Komponenten baut sich ein Triglycerid zusammen?

Rückseite

Ein Triglycerid besteht aus einem Glycerin-Rückgrat, an das drei Fettsäuren über Esterbindungen gekoppelt sind.

STANDARD

Welche Strukturmerkmale machen Phospholipide amphiphil?

Rückseite

Phospholipide besitzen einen hydrophilen Phosphat-Kopf (polare Gruppe) und zwei hydrophobe Fettsäure-Schwänze (unpolare Kohlenwasserstoffketten).

STANDARD

Was passiert, wenn Phospholipide in Wasser gegeben werden?

Rückseite

Sie bilden spontan Doppelschichten (Lipid-Bilayer), Micellen oder Liposomen, wobei die hydrophoben Schwänze wasserabgewandt und die polaren Köpfe wasserzugewandt orientiert sind.

STANDARD

Worin besteht der Unterschied zwischen Micellen und Liposomen?

Rückseite

Micellen sind kugelige Aggregate mit nach innen gerichteten Schwänzen; Liposomen sind vesikelartige Doppelschichten mit wässrigem Innenraum.

STANDARD

Was besagt das Fluide-Mosaik-Modell nach Singer und Nicolson?

Rückseite

Die Zellmembran ist eine fluide Lipid-Doppelschicht, in der Proteine lateral diffundieren können – wie ein Mosaik aus beweglichen Komponenten.

STANDARD

Welche Faktoren erhöhen die Membranfluidität?

Rückseite

Kürzere Fettsäureketten, mehr ungesättigte Fettsäuren (cis-Doppelbindungen) und höhere Temperaturen erhöhen die Fluidität der Membran.

STANDARD

Welche Funktion hat Cholesterin in tierischen Zellmembranen?

Rückseite

Cholesterin moduliert die Fluidität: bei hohen Temperaturen stabilisiert es (verringert Fluidität), bei niedrigen verhindert es das Erstarren der Membran.

STANDARD

Wodurch unterscheiden sich integrale von peripheren Membranproteinen?

Rückseite

Integrale Proteine spannen die hydrophobe Kernzone der Membran (transmembran), periphere Proteine binden nur electrostatisch an die Membranoberfläche.

STANDARD

Wo liegen die Kohlenhydratreste von Glykolipiden und Glykoproteinen in der Membran?

Rückseite

Die Oligosaccharid-Ketten ragen ausschließlich in den extrazellulären Raum (außen) und bilden dort den Glykokalix.

STANDARD

Nach welchem Prinzip gelangen unpolare Moleküle durch die Lipid-Doppelschicht?

Rückseite

Unpolare Moleküle diffundieren passiv entlang ihres Konzentrationsgradienten durch den hydrophoben Kern der Membran ohne Transporter.

STANDARD

Welches Grundgerüst besitzen alle Steroide?

Rückseite

Steroide basieren auf dem Steran-Gerüst: vier verknüpfte Ringsysteme (drei Cyclohexan-, ein Cyclopentan-Ring).

STANDARD

Nenne ein Beispiel für Lipide als Signalmoleküle.

Rückseite

Eicosanoide (z. B. Prostaglandine, Leukotriene) wirken als lokale Hormone bei Entzündung, Schmerz und Thrombozytenaggregation.

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