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Geschichte Wirtschaftsgeschichte – Handel und Münzen

15 KartenGeschichteatrio18.10.2026Nur mit Link

Karteikarten zum Thema „Geschichte“ · 15 Karten · von atrio. Beispiele: Was versteht man unter Naturaltausch? · Welche Funktion hatten Währungsmetalle vor de…

Karten

15 Karten
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Was versteht man unter Naturaltausch?

Rückseite

Naturaltausch ist der direkte Güter-gegen-Güter-Trade ohne allgemein anerkanntes Tauschmittel, erfordert doppelte Bedarfsdeckungsgleichheit.

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Welche Funktion hatten Währungsmetalle vor der Prägung?

Rückseite

Edelmetalle dienten als Gewichts- und Wertmaßstab, wurden gewogen und auf Reinheit geprüft, bevor Münzen geprägt wurden.

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Wo und wann entstanden die ersten geprägten Münzen?

Rückseite

Erste geprägte Münzen entstanden um 620 v. Chr. in Lydien (Kleinasien) aus Elektron, einem Gold-Silber-Gemisch.

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Was kennzeichnet den Denar im frühen Mittelalter?

Rückseite

Der Denar war die karolingische Silbermünze (ca. 1,7 g), 240 Denare ergaben ein Pfund Silber, Basis des Pfund-Schilling-Pfennig-Systems.

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Was regelte die karolingische Münzreform (ca. 794)?

Rückseite

Die Reform führte den einheitlichen Silberdenar ein, fixierte 240 Denare pro Karls-Pfund und verbot private Münzprägung.

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Was sind Brakteaten und wann waren sie verbreitet?

Rückseite

Brakteaten waren einseitig geprägte, dünne Silbermünzen (12.–13. Jh.), deren Motiv durch das Prägen auf der Rückseite sichtbar wurde.

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Welche Bedeutung hatte die Reichsmünzordnung von 1524?

Rückseite

Die Reichsmünzordnung von 1524 schuf erstmals ein reichsweit gültiges Münzsystem mit Gulden, Taler und Kreuzer als Rechnungseinheiten.

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Was besagt das Greshamsche Gesetz?

Rückseite

Greshamsches Gesetz besagt: Bei festem Wechselkurs zweier Währungen wird das bessere Geld gehortet, das schlechtere verdrängt es aus dem Umlauf.

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Wie funktionierte der Bimetallismus im 19. Jahrhundert?

Rückseite

Bimetallismus nutzte Gold und Silber parallel als gesetzliches Zahlungsmittel mit festem staatlichem Austauschverhältnis (z. B. 1:15,5 in Frankreich).

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Was regelte der Goldstandard ab den 1870er Jahren?

Rückseite

Der Goldstandard koppelte Währungen fest an Goldreserven, ermöglichte freie Prägung und Umtauschbarkeit, stabilisierte Wechselkurse international.

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Welche Rolle spielten Hanse und Fugger im europäischen Fernhandel?

Rückseite

Die Hanse dominierte den Ostseehandel durch Kontore und Privilegien, die Fugger finanzierten Kaiser und Päpste über europaweites Handels- und Banknetz.

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Was war der Unterschied zwischen Kurant- und Scheidemünzen?

Rückseite

Kurantmünzen hatten vollen Metallwert (Gold/Silber), Scheidemünzen geringeren Metallwert als Nominalwert, dienten als Kleingeld für den Alltag.

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Wie wirkte sich die Preisrevolution des 16. Jahrhunderts auf das Münzwesen aus?

Rückseite

Die Preisrevolution (ca. 1500–1650) durch Silberzuflüsse aus Amerika verursachte Inflation, Münzverschlechterungen und Kaufkraftverlust bei festen Nominalwerten.

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Was besagt die Quantitätstheorie des Geldes nach David Hume?

Rückseite

Humes Quantitätstheorie: Geldmenge und Preisniveau stehen in direktem Verhältnis, bei konstantem Umsatz verdoppelt sich das Preisniveau bei verdoppelter Geldmenge.

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Welche Funktion hatten Wechselbriefe im frühneuzeitlichen Fernhandel?

Rückseite

Wechselbriefe ermöglichten bargeldlose Zahlung über Distanzen, kombinierten Kredit-, Zahlungs- und Wechselkursfunktion, reduzierten Transportrisiken von Münzen.

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