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Chemie Allgemeine Chemie – Säuren und Basen

15 KartenNaturwissenschaftenatrio12.10.2026Nur mit Link

Karteikarten zum Thema „Naturwissenschaften“ · 15 Karten · von atrio. Beispiele: Wie definiert Brønsted Säuren und Basen? · Was unterscheidet die Lewis- von …

Karten

15 Karten
STANDARD

Wie definiert Brønsted Säuren und Basen?

Rückseite

Säuren sind Protonendonatoren, Basen Protonenakzeptoren. Bei der Reaktion bildet sich je ein konjugiertes Säure-Base-Paar.

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Was unterscheidet die Lewis- von der Brønsted-Definition?

Rückseite

Lewis-Säuren nehmen Elektronenpaare auf (Elektronenpaarakzeptoren), Lewis-Basen geben Elektronenpaare ab (Elektronenpaardonatoren) – ohne Protonenübertragung.

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Was ist ein konjugiertes Säure-Base-Paar?

Rückseite

Zwei Teilchen, die sich nur durch ein Proton unterscheiden: die Säure (HA) und ihre konjugierte Base (A⁻) bzw. die Base (B) und ihre konjugierte Säure (BH⁺).

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Was sind Ampholyte und nenne ein Beispiel?

Rückseite

Teilchen, die sowohl als Säure als auch als Base reagieren können. Beispiel: Wasser (H₂O ⇌ H⁺ + OH⁻ und H₂O + H⁺ ⇌ H₃O⁺) oder Hydrogencarbonat (HCO₃⁻).

STANDARD

Wie berechnet man den pH-Wert einer starken Säure?

Rückseite

pH = -log[c(H₃O⁺)]. Bei starken Säuren (z. B. HCl) liegt fast vollständige Dissoziation vor: c(H₃O⁺) ≈ c₀(Säure).

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Was beschreibt der Ionenprodukt von Wasser (Kw) bei 25 °C?

Rückseite

Kw = c(H₃O⁺) × c(OH⁻) = 1,0 × 10⁻¹⁴ mol²/L². Daraus folgt pH + pOH = 14 bei 25 °C.

STANDARD

Wie hängen Ka, pKa und Säurestärke zusammen?

Rückseite

Ka = Gleichgewichtskonstante der Protolyse. pKa = -log Ka. Je kleiner pKa, desto stärker die Säure. Starke Säuren haben pKa < 0, schwache Säuren pKa > 0.

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Was besagt die Henderson-Hasselbalch-Gleichung?

Rückseite

pH = pKa + log(c(Base)/c(Säure)). Sie berechnet den pH-Wert von Puffersystemen aus dem Verhältnis konjugierter Paare.

STANDARD

Was ist die Pufferkapazität und wann ist sie maximal?

Rückseite

Fähigkeit eines Puffers, pH-Änderungen bei Zugabe von Säure/Base zu widerstehen. Maximal bei pH = pKa (Verhältnis Base/Säure = 1:1).

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Wie verläuft die Titrationskurve einer starken Säure mit starker Base?

Rückseite

Sprung am Äquivalenzpunkt (pH 7), steiler Anstieg. Vorher pH durch Säureüberschuss, nachher durch Basenüberschuss bestimmt.

STANDARD

Was kennzeichnet den Äquivalenzpunkt bei Titration schwacher Säure mit starker Base?

Rückseite

pH > 7 (basisch), da das gebildete Konjugat (A⁻) hydrolytisch alkalisch reagiert: A⁻ + H₂O ⇌ HA + OH⁻.

STANDARD

Welche Rolle spielen Indikatoren bei Säure-Base-Titrationen?

Rückseite

Organische Farbstoffe mit pH-abhängigem Farbumschlag. Ihr Umschlagbereich (pKa ± 1) muss im Sprungbereich der Titrationskurve liegen.

STANDARD

Wie verhalten sich mehrprotige Säuren bei der Titration?

Rückseite

Mehrere Protolysestufen mit eigenen pKa-Werten. Erscheinen getrennte Sprünge, wenn ΔpKa > 3. Beispiel: Phosphorsäure (pKa1=2,1; pKa2=7,2; pKa3=12,3).

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Was ist ein Lewis-Säure-Base-Addukt?

Rückseite

Produkt der Koordinationsbindung zwischen Lewis-Säure (Elektronenpaarakzeptor, z. B. BF₃) und Lewis-Base (Elektronenpaardonator, z. B. NH₃).

STANDARD

Was sind Superbasen und wo werden sie eingesetzt?

Rückseite

Basen stärker als Hydroxidion (z. B. n-Butyllithium, Natriumhydrid). In der organischen Synthese zur Deprotonierung sehr schwacher C-H-Säuren.

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