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Biologie Verhaltensbiologie – Tierverhalten

15 KartenNaturwissenschaftenatrio14.10.2026Nur mit Link

Karteikarten zum Thema „Naturwissenschaften“ · 15 Karten · von atrio. Beispiele: Was sind Tinbergens vier Fragen der Verhaltensbiologie? · Was versteht man u…

Karten

15 Karten
STANDARD

Was sind Tinbergens vier Fragen der Verhaltensbiologie?

Rückseite

Kausation (Mechanismus), Ontogenese (Entwicklung), Funktion (Adaptiver Wert), Phylogenese (Evolutionäre Geschichte).

STANDARD

Was versteht man unter einem angeborenen Verhalten (Instinkt)?

Rückseite

Verhalten, das ohne vorherige Erfahrung vollständig ausgebildet ist und genetisch determiniert abläuft.

STANDARD

Was ist ein fixer Aktionsmuster (Fixed Action Pattern)?

Rückseite

Stereotype, artspezifische Verhaltensfolge, die durch einen Schlüsselreiz ausgelöst wird und bis zum Ende abläuft.

STANDARD

Was ist der Unterschied zwischen Schlüsselreiz und Auslösemechanismus?

Rückseite

Schlüsselreiz ist der externe Auslöser; der angeborene Auslösemechanismus (IRM) ist die interne neuronale Schaltung, die ihn filtert und das FAP startet.

STANDARD

Was charakterisiert die Prägung (Imprinting) nach Lorenz?

Rückseite

Unumkehrbares Lernen in einer sensiblen Phase früh in der Entwicklung, artspezifisch und ohne offensichtliche Belohnung.

STANDARD

Wodurch unterscheidet sich klassische von operanter Konditionierung?

Rückseite

Klassisch: Reflex wird an neutralen Reiz gekoppelt (Pawlow). Operant: Verhalten wird durch Konsequenz (Belohnung/Strafe) verändert (Skinner).

STANDARD

Was besagt Hamiltons Regel zur Kinselektion?

Rückseite

Altruismus lohnt sich genetisch, wenn r × B > C gilt: Verwandtschaftsgrad × Nutzen für Empfänger > Kosten für Akteur.

STANDARD

Was ist der Unterschied zwischen gegenseitigem Altruismus und Kinselektion?

Rückseite

Gegenseitiger Altruismus basiert auf Reziprozität zwischen Nicht-Verwandten (Tit-for-Tat), Kinselektion auf genetischer Verwandtschaft.

STANDARD

Wie erklärt die Spieltheorie die Evolution stabiler Strategien (ESS)?

Rückseite

Eine Strategie ist evolutionär stabil, wenn sie gegen jede Mutantenstrategie resistent ist – keine Abweichung bringt höheren Fitnessgewinn.

STANDARD

Was versteht man unter Honest Signaling in der Tierkommunikation?

Rückseite

Signale, die zuverlässig Qualität oder Absicht anzeigen, da Täuschung zu kostspielig oder durch Kosten (Handicap-Prinzip) verhindert wird.

STANDARD

Welche Funktion hat territoriales Verhalten evolutionär?

Rückseite

Sichert exklusiven Zugang zu Ressourcen (Nahrung, Partner, Nistplätze) und erhöht so die individuelle Fortpflanzungserfolg.

STANDARD

Was unterscheidet monogame von polygynen Paarungssystemen?

Rückseite

Monogamie: ein Männchen, ein Weibchen pro Brutzeit. Polygynie: ein Männchen paart sich mit mehreren Weibchen, oft bei ungleicher Elterninvestition.

STANDARD

Was beschreibt das Ideal Free Distribution-Modell?

Rückseite

Tiere verteilen sich auf Habitatflecken so, dass die durchschnittliche Fitness pro Individuum in allen besetzten Flecken gleich ist.

STANDARD

Wie wirkt sich der Allee-Effekt auf kleine Populationen aus?

Rückseite

Bei niedriger Dichte sinkt die Fitness (z. B. Partnerfindung, Kooperation), was das Aussterberisiko überproportional erhöht.

STANDARD

Was ist der Unterschied zwischen Proximat- und Ultimatausursachen beim Verhalten?

Rückseite

Proximat: Wie funktioniert der Mechanismus jetzt? (Physiologie, Entwicklung). Ultima: Warum hat sich das Verhalten evolviert? (Fitnessvorteil, Selektion).

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