Studium Medien – Informationskompetenz
Karteikarten zum Thema „Studium & Allgemeinwissen“ · 14 Karten · von atrio. Beispiele: Was versteht man unter Informationskompetenz? · Welche sechs Schritte …
Karten
14 KartenWas versteht man unter Informationskompetenz?
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Die Fähigkeit, Informationsbedarf zu erkennen, Informationen systematisch zu beschaffen, kritisch zu bewerten und ethisch korrekt zu nutzen.
Welche sechs Schritte umfasst das Big6-Modell der Informationskompetenz?
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Aufgabenanalyse, Informationsbeschaffungsstrategien, Ortung & Zugang, Nutzung & Extraktion, Synthese, Evaluation.
Worin unterscheiden sich Primär- und Sekundärquellen?
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Primärquellen sind Originaldokumente (z. B. Studien, Gesetze), Sekundärquellen interpretieren oder fassen Primärquellen zusammen (z. B. Lehrbücher, Rezensionen).
Warum sind Fachdatenbanken für die wissenschaftliche Recherche besser geeignet als Google?
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Fachdatenbanken bieten qualitätsgeprüfte, zitierfähige Literatur mit Metadaten, kontrolliertem Vokabular und Zugriff auf Volltexte über Bibliothekslizenzen.
Wie funktionieren boolesche Operatoren bei der Suche?
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AND verknüpft Begriffe schnittmengig, OR erweitert auf Synonyme, NOT schließt Begriffe aus – so steuerst du Treffermenge und Relevanz präzise.
Was bewirkt Trunkierung (Platzhalter) in Suchmasken?
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Ein Sternchen (*) ersetzt beliebige Zeichenfolgen (z. B. medien* findet Medien, Medienwissenschaft, Medienanalyse) und erweitert die Suche auf Wortstämme.
Nach welchen Kriterien bewertest du Quellen wissenschaftlich?
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Anhand der W-Fragen: Wer (Autor/Institution), Was (Inhalt/Belege), Wann (Aktualität), Wo (Verlag/Plattform), Warum (Intention), Wie (Methodik/Qualität).
Was kennzeichnet den Peer-Review-Prozess?
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Fachgutachter prüfen eingereichte Manuskripte anonym auf methodische Güte, Originalität und Relevanz, bevor eine Zeitschrift sie publiziert.
Wofür stehen Impact Factor und h-Index?
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Impact Factor misst durchschnittliche Zitationen pro Artikel einer Zeitschrift, h-Index die Produktivität und Zitationswirkung eines Forschers.
Welche gängigen Zitierstile gibt es und worin unterscheiden sie sich?
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APA (Autor-Jahr im Text), Harvard (ähnlich, aber Varianten), Deutsche Zitierweise (Fußnoten), IEEE (numerisch) – Fachbereich prüft Vorgabe.
Was gilt als Plagiat im wissenschaftlichen Kontext?
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Übernahme fremder Gedanken oder Formulierungen ohne Kennzeichnung – wörtlich, paraphrasiert, übersetzt oder als Selbstplagiat bei Mehrfacheinreichung.
Wie gelingt korrektes Paraphrasieren ohne Plagiatsverdacht?
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Inhalt sinngemäß in eigene Worte fassen, Satzstruktur ändern, Quelle im Text und Literaturverzeichnis angeben – nicht nur Synonyme tauschen.
Welche Vorteile bieten Literaturverwaltungsprogramme (z. B. Zotero, Citavi)?
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Zentrale Sammlung, Metadaten-Import, automatische Zitate & Literaturverzeichnisse in gewählten Stilen, Wissensorganisation mit Notizen & Schlagwörtern.
Was sind Predatory Journals und wie erkennst du sie?
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Pseudo-wissenschaftliche Zeitschriften ohne echten Peer-Review, die Publikationsgebühren kassieren – erkennbar an aggressiver Werbung, fehlender Indexierung, unseriösem Editorial Board.