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Chemie Anorganische Chemie – Komplexchemie

15 KartenNaturwissenschaftenatrio13.10.2026Nur mit Link

Karteikarten zum Thema „Naturwissenschaften“ · 15 Karten · von atrio. Beispiele: Was ist ein Ligand in der Komplexchemie? · Was versteht man unter der Koordi…

Karten

15 Karten
STANDARD

Was ist ein Ligand in der Komplexchemie?

Rückseite

Ein Ligand ist ein Ion oder Molekül, das über freie Elektronenpaare an ein Zentralatom bindet und eine Koordinationsbindung eingeht.

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Was versteht man unter der Koordinationszahl?

Rückseite

Die Koordinationszahl gibt die Anzahl der Bindungen zwischen Zentralatom und Liganden an, also die Zahl der koordinierten Donoratome.

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Wie bestimmt man die Oxidationszahl des Zentralatoms?

Rückseite

Man subtrahiert die Summe der Ligandenladungen von der Gesamtladung des Komplexes; neutrale Liganden zählen null.

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Nenne drei Beispiele für monodentate Liganden.

Rückseite

Wasser (H₂O), Ammoniak (NH₃) und Chlorid (Cl⁻) binden jeweils über nur ein Donoratom an das Zentralatom.

STANDARD

Was sind chelatbildende Liganden?

Rückseite

Chelatliganden verfügen über mehrere Donoratome und bilden ringförmige Strukturen mit dem Zentralatom, z. B. Ethylendiamin (en) oder EDTA.

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Was besagt die 18-Elektronen-Regel?

Rückseite

Stabile Metallcarbonyl-Komplexe erreichen oft 18 Valenzelektronen am Metall, analog zum Edelgaskonfiguration-Prinzip.

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Wie lautet die Nomenklatur für Kationen-Komplexe?

Rückseite

Liganden werden alphabetisch vor dem Metallnamen genannt (mit -o-Endung bei Anionen), Oxidationszahl in römischen Ziffern in Klammern.

STANDARD

Was ist der Unterschied zwischen homoleptischen und heteroleptischen Komplexen?

Rückseite

Homoleptische Komplexe enthalten nur eine Ligandenart, heteroleptische mindestens zwei verschiedene Ligandenarten am Zentralatom.

STANDARD

Welche Geometrien sind bei Koordinationszahl 4 möglich?

Rückseite

Tetraedrisch und quadratisch-planar; letztere tritt häufig bei d⁸-Metallen wie Pt(II) oder Ni(II) mit starken Feldliganden auf.

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Was versteht man unter geometrischer Isomerie bei oktaedrischen Komplexen?

Rückseite

Bei MA₄B₂-Typ liegen cis- (90°) und trans-Isomere (180°) vor; bei MA₃B₃ fac- (eckig) und mer- (meridional) Isomere.

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Wann liegt optische Isomerie (Enantiomere) vor?

Rückseite

Wenn ein Komplex keine Spiegelebene und kein Inversionszentrum besitzt, z. B. bei [M(AA)₃] oder cis-[M(AA)₂B₂] mit chelatierenden Liganden.

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Was beschreibt der Chelateffekt?

Rückseite

Chelatkomplexe sind thermodynamisch stabiler als analoge Komplexe mit monodentaten Liganden, vor allem durch entropischen Vorteil.

STANDARD

Was ist der Unterschied zwischen High-Spin und Low-Spin?

Rückseite

High-Spin: schwaches Ligandenfeld, Elektronen besetzen alle d-Orbitale einfach vor Paarung. Low-Spin: starkes Feld, Paarung in niedrigeren Orbitalen.

STANDARD

Was versteht man unter dem Trans-Effekt?

Rückseite

Bestimmte Liganden (z. B. CO, CN⁻, PR₃) lababilisieren den ihnen trans stehenden Liganden und beschleunigen dessen Substitution kinetisch.

STANDARD

Wie wirkt sich die Ligandenfeldstärke auf die Farbe eines Komplexes aus?

Rückseite

Stärkere Ligandenfeldaufspaltung (Δ₀) verschiebt die Absorption zu kürzeren Wellenlängen; die Komplementärfarbe wird als Farbe wahrgenommen.

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