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Geisteswissenschaften Psychologie – Stress und Bewältigung

15 KartenGeisteswissenschaftenatrio21.10.2026Nur mit Link

Karteikarten zum Thema „Geisteswissenschaften“ · 15 Karten · von atrio. Beispiele: Was besagt das Transaktionsmodell nach Lazarus? · Welche drei Phasen umfas…

Karten

15 Karten
STANDARD

Was besagt das Transaktionsmodell nach Lazarus?

Rückseite

Stress entsteht durch die Transaktion zwischen Person und Umwelt: Primärappraisal (Bedrohung?) und Sekundärappraisal (Bewältigungsmöglichkeiten?) entscheiden über die Stressreaktion.

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Welche drei Phasen umfasst das General Adaptation Syndrome (GAS) nach Selye?

Rückseite

Alarmreaktion, Widerstandsphase, Erschöpfungsphase – der Organismus mobilisiert Ressourcen, hält Widerstand, bis Reserven erschöpft sind.

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Was ist der Unterschied zwischen Eustress und Distress?

Rückseite

Eustress wird als positiv, leistungsfördernd erlebt (Herausforderung); Distress als negativ, belastend, gesundheitsschädigend (Überforderung).

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Nenne die beiden Hauptachsen der physiologischen Stressreaktion.

Rückseite

HPA-Achse (Hypothalamus-Hypophyse-Nebennierenrinde → Cortisol) und SAM-Achse (Sympathikus-Nebennierenmark → Adrenalin/Noradrenalin).

STANDARD

Was versteht man unter problemfokussiertem Coping?

Rückseite

Aktive Veränderung der Stressorquelle: Problemlösen, Informationssuche, Zeitmanagement, direkte Handlung gegen den Stressor.

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Was versteht man unter emotionsfokussiertem Coping?

Rückseite

Regulation der emotionalen Reaktion: kognitive Umdeutung, Ablenkung, Entspannung, soziale Unterstützung suchen, Akzeptanz.

STANDARD

Wann ist problemfokussiertes Coping wirksamer als emotionsfokussiertes?

Rückseite

Bei kontrollierbaren Stressoren (z. B. Prüfungsvorbereitung); bei unkontrollierbaren Stressoren (Tod, Krankheit) ist emotionsfokussiertes Coping adaptiver.

STANDARD

Was besagt das Conservation-of-Resources-Modell (COR) nach Hobfoll?

Rückseite

Stress droht bei Ressourcenverlust; Menschen streben nach Ressourcenerhalt und -gewinn. Ressourcenverlustspiralen verstärken Stress, Ressourcengewinnspiralen puffern ab.

STANDARD

Nenne vier Kategorien von Ressourcen im COR-Modell.

Rückseite

Objekte (Wohnung), Bedingungen (Ehe, Stelle), personale Ressourcen (Selbstwirksamkeit), Energien (Geld, Wissen, Zeit).

STANDARD

Was ist Resilienz im psychologischen Sinne?

Rückseite

Die Fähigkeit, trotz signifikanter Adversität psychische Gesundheit zu bewahren oder schnell wiederherzustellen – ein dynamischer Prozess, keine statische Eigenschaft.

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Welche Schutzfaktoren fördern Resilienz?

Rückseite

Soziale Unterstützung, Selbstwirksamkeitserwartung, optimistischer Attributionsstil, kognitive Flexibilität, emotionale Regulation, Sinnfindung.

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Was versteht man unter Hardiness nach Kobasa?

Rückseite

Persönlichkeitsmerkmal mit drei Komponenten: Commitment (Engagement), Control (Kontrollüberzeugung), Challenge (Herausforderung als Chance).

STANDARD

Was ist der Unterschied zwischen primärer und sekundärer Prävention von Stress?

Rückseite

Primärprävention reduziert Stressoren (Organisationsgestaltung); Sekundärprävention stärkt Bewältigungskompetenzen (Stressmanagement-Training); Tertiärprävention behandelt Folgen (Reha).

STANDARD

Was besagt das Job-Demand-Control-Modell nach Karasek?

Rückseite

Hohe Arbeitsanforderungen + niedrige Entscheidungsfreiheit = High-Strain-Job (hohes Stressrisiko); hohe Anforderungen + hohe Kontrolle = Active Job (Lernchance).

STANDARD

Wie wirkt soziale Unterstützung als Stresspuffer (Buffering-Hypothese)?

Rückseite

Soziale Unterstützung schwächt den Zusammenhang zwischen Stressor und Stressreaktion ab – besonders wirksam bei hoher wahrgenommener Verfügbarkeit und emotionaler Unterstützung.

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