Geisteswissenschaften Psychologie – Stress und Bewältigung
Karteikarten zum Thema „Geisteswissenschaften“ · 15 Karten · von atrio. Beispiele: Was besagt das Transaktionsmodell nach Lazarus? · Welche drei Phasen umfas…
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15 KartenWas besagt das Transaktionsmodell nach Lazarus?
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Stress entsteht durch die Transaktion zwischen Person und Umwelt: Primärappraisal (Bedrohung?) und Sekundärappraisal (Bewältigungsmöglichkeiten?) entscheiden über die Stressreaktion.
Welche drei Phasen umfasst das General Adaptation Syndrome (GAS) nach Selye?
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Alarmreaktion, Widerstandsphase, Erschöpfungsphase – der Organismus mobilisiert Ressourcen, hält Widerstand, bis Reserven erschöpft sind.
Was ist der Unterschied zwischen Eustress und Distress?
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Eustress wird als positiv, leistungsfördernd erlebt (Herausforderung); Distress als negativ, belastend, gesundheitsschädigend (Überforderung).
Nenne die beiden Hauptachsen der physiologischen Stressreaktion.
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HPA-Achse (Hypothalamus-Hypophyse-Nebennierenrinde → Cortisol) und SAM-Achse (Sympathikus-Nebennierenmark → Adrenalin/Noradrenalin).
Was versteht man unter problemfokussiertem Coping?
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Aktive Veränderung der Stressorquelle: Problemlösen, Informationssuche, Zeitmanagement, direkte Handlung gegen den Stressor.
Was versteht man unter emotionsfokussiertem Coping?
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Regulation der emotionalen Reaktion: kognitive Umdeutung, Ablenkung, Entspannung, soziale Unterstützung suchen, Akzeptanz.
Wann ist problemfokussiertes Coping wirksamer als emotionsfokussiertes?
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Bei kontrollierbaren Stressoren (z. B. Prüfungsvorbereitung); bei unkontrollierbaren Stressoren (Tod, Krankheit) ist emotionsfokussiertes Coping adaptiver.
Was besagt das Conservation-of-Resources-Modell (COR) nach Hobfoll?
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Stress droht bei Ressourcenverlust; Menschen streben nach Ressourcenerhalt und -gewinn. Ressourcenverlustspiralen verstärken Stress, Ressourcengewinnspiralen puffern ab.
Nenne vier Kategorien von Ressourcen im COR-Modell.
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Objekte (Wohnung), Bedingungen (Ehe, Stelle), personale Ressourcen (Selbstwirksamkeit), Energien (Geld, Wissen, Zeit).
Was ist Resilienz im psychologischen Sinne?
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Die Fähigkeit, trotz signifikanter Adversität psychische Gesundheit zu bewahren oder schnell wiederherzustellen – ein dynamischer Prozess, keine statische Eigenschaft.
Welche Schutzfaktoren fördern Resilienz?
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Soziale Unterstützung, Selbstwirksamkeitserwartung, optimistischer Attributionsstil, kognitive Flexibilität, emotionale Regulation, Sinnfindung.
Was versteht man unter Hardiness nach Kobasa?
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Persönlichkeitsmerkmal mit drei Komponenten: Commitment (Engagement), Control (Kontrollüberzeugung), Challenge (Herausforderung als Chance).
Was ist der Unterschied zwischen primärer und sekundärer Prävention von Stress?
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Primärprävention reduziert Stressoren (Organisationsgestaltung); Sekundärprävention stärkt Bewältigungskompetenzen (Stressmanagement-Training); Tertiärprävention behandelt Folgen (Reha).
Was besagt das Job-Demand-Control-Modell nach Karasek?
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Hohe Arbeitsanforderungen + niedrige Entscheidungsfreiheit = High-Strain-Job (hohes Stressrisiko); hohe Anforderungen + hohe Kontrolle = Active Job (Lernchance).
Wie wirkt soziale Unterstützung als Stresspuffer (Buffering-Hypothese)?
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Soziale Unterstützung schwächt den Zusammenhang zwischen Stressor und Stressreaktion ab – besonders wirksam bei hoher wahrgenommener Verfügbarkeit und emotionaler Unterstützung.