Studium Medien – Medienkompetenz
Karteikarten zum Thema „Studium & Allgemeinwissen“ · 15 Karten · von atrio. Beispiele: Was versteht man unter Medienkompetenz nach Dieter Baacke? · Welche vi…
Karten
15 KartenWas versteht man unter Medienkompetenz nach Dieter Baacke?
Rückseite
Vier Dimensionen: Medienkritik (reflektieren), Medienkunde (Wissen), Mediennutzung (Anwendung), Mediengestaltung (produzieren).
Welche vier Kompetenzbereiche nennt das Modell von Groeben & Hurrelmann?
Rückseite
Medienwissen, Mediennutzung, Medienkritik, Mediendesign – fokussiert auf handlungsorientierte Aneignung.
Was besagt die Uses-and-Gratifications-Theorie (Katz, Blumler, Gurevitch)?
Rückseite
Rezipienten wählen Medien aktiv nach Bedürfnissen (Information, Identität, Integration, Unterhaltung) aus – Nutzer sind nicht passiv.
Was ist der Kern der Agenda-Setting-Theorie (McCombs & Shaw)?
Rückseite
Medien sagen uns nicht, was wir denken sollen, sondern worüber wir denken – Themenwahrnehmung wird durch Berichterstattungshäufigkeit gesteuert.
Was beschreibt Framing in der Medienwirkungsforschung?
Rückseite
Deutungsrahmen, die Medien setzen, indem sie Aspekte eines Themas hervorheben oder ausblenden – beeinflusst Interpretation und Bewertung.
Was unterscheidet Priming von Agenda Setting?
Rückseite
Agenda Setting bestimmt Themenrelevanz; Priming aktiviert bestimmte Kriterien, nach denen politische Akteure bewertet werden (z. B. Wirtschaftskompetenz).
Was besagt die Kultivierungstheorie (Gerbner) über Langzeitwirkungen?
Rückseite
Schweres Fernsehkonsum kultiviert ein weltbild, das der Medienrealität ähnelt (Mean World Syndrome: Überschätzung von Gewalt/Kriminalität).
Was ist der Third-Person-Effect (Davison)?
Rückseite
Personen schätzen Medienwirkung auf Dritte stärker ein als auf sich selbst – führt zu Unterstützungsbereitschaft für Zensur/Regulierung.
Was versteht man unter Media Literacy (Aufderheide, 1993)?
Rückseite
Fähigkeit, Medieninhalte zu analysieren, zu bewerten und selbst zu erstellen – umfasst Zugang, Analyse, Evaluation, Produktion.
Welche Kompetenzen umfasst Digital Literacy nach Paul Gilster?
Rückseite
Kritisches Denken bei digitalen Inhalten, Informationssuche/-bewertung, technische Bedienung, Verständnis sozialer/ethischer Implikationen.
Was ist der Unterschied zwischen Media Literacy und News Literacy?
Rückseite
Media Literacy: breit (alle Mediengattungen); News Literacy: spezifisch auf journalistische Inhalte, Faktencheck, Quellenkritik, Bias-Erkennung fokussiert.
Was besagt das Konzept der 'Filter Bubble' (Pariser)?
Rückseite
Algorithmische Personalisierung zeigt nur noch bestätigende Inhalte – Nutzer geraten in informationsblasen, die Weltsicht verengen.
Was beschreibt der Begriff 'Echo Chamber' im Unterschied zur Filter Bubble?
Rückseite
Soziale Homophilie: Nutzer umgeben sich freiwillig mit Gleichgesinnten, Meinungen werden gegenseitig verstärkt – nicht rein algorithmisch.
Welche Rolle spielt Medienethik im Kompetenzmodell?
Rückseite
Reflexion normativer Fragen: Datenschutz, Urheberrecht, Wahrhaftigkeit, Privatsphäre, algorithmische Fairness – Basis für verantwortliches Handeln.
Was versteht man unter 'Prosumer' (Toffler) im Kontext Web 2.0?
Rückseite
Nutzer, die gleichzeitig Produzent und Konsument von Inhalten sind (User Generated Content, Social Media, Wikipedia, Remix-Kultur).