Wirtschaftswissenschaften Produktion – Kapazitätsplanung
Karteikarten zum Thema „Wirtschaftswissenschaften“ · 15 Karten · von atrio. Beispiele: Welche drei Planungsebenen der Kapazitätsplanung werden unterschieden?…
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15 KartenWelche drei Planungsebenen der Kapazitätsplanung werden unterschieden?
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Strategisch (langfristig, Standort/Technologie), taktisch (mittelfristig, Schichten/Überstunden), operativ (kurzfristig, Maschinenbelegung/Sequenzierung).
Was versteht man unter Designkapazität (Design Capacity)?
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Theoretische Maximalauslastung unter Idealbedingungen ohne Stillstände, Qualitätsverluste oder Personalpausen – oberste theoretische Grenze.
Wie unterscheidet sich effektive Kapazität von tatsächlicher Ausgabe?
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Effektive Kapazität berücksichtigt planbare Verluste (Wartung, Rüsten); tatsächliche Ausgabe ist das real erzielte Ergebnis inkl. unplanbarer Störungen.
Nenne die drei grundlegenden Kapazitätsstrategien bei Nachfrageschwankungen.
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Lead-Strategie (Kapazität vorbauen), Lag-Strategie (nachziehen), Match-Strategie (schrittweise anpassen).
Was kennzeichnet die Lead-Kapazitätsstrategie?
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Kapazitätsausbau vor Nachfragesteigerung – hohes Servicelevel, aber Risiko Überkapazitäten und Fixkostenbelastung bei ausbleibender Nachfrage.
Wann eignet sich die Lag-Strategie besonders gut?
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Bei unsicherer Nachfrage, hohen Kapitalkosten für Kapazitätserweiterung und geringen Kundenstrafen bei Lieferverzug.
Was ist ein Flaschenhals (Bottleneck) in der Produktion?
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Arbeitsplatz oder Ressource, deren Kapazität die gesamte Systemleistung limitiert – Engpass bestimmt den maximalen Durchsatz des Systems.
Wie identifiziert man den Flaschenhals mittels Kapazitätsprofil?
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Vergleich der benötigten Kapazität pro Ressource mit verfügbarer Kapazität; die Ressource mit höchster relativer Auslastung (>= 100 %) ist Engpass.
Was besagt das Theory-of-Constraints-Prinzip zur Engpassoptimierung?
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Systemdurchsatz lässt sich nur durch Erhöhung der Engpasskapazität steigern; Nicht-Engpässe sollten den Engpass nie warten lassen (Subordination).
Wozu dient das Rough-Cut Capacity Planning (RCCP)?
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Grobe Prüfung der Machbarkeit des Master Production Schedule (MPS) auf kritischen Ressourcen vor detaillierter Feinplanung.
Welche Datenbasis nutzt das Capacity Requirements Planning (CRP)?
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Offene Aufträge, geplante Aufträge, Arbeitspläne mit Rüst-/Bearbeitungszeiten und Arbeitsplatzkalender – liefert detaillierte Lastprofile pro Arbeitsplatz.
Wie berechnet sich der Kapazitätsauslastungsgrad?
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Tatsächliche Ausgabe geteilt durch effektive Kapazität (oder Designkapazität), multipliziert mit 100 – Kennzahl für Auslastungseffizienz.
Was versteht man unter Skaleneffekten (Economies of Scale) in der Kapazitätsplanung?
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Sinkende Durchschnittskosten pro Einheit bei steigender Auslastung durch Fixkostenverteilung auf größere Mengengerüste.
Welche Rolle spielt die Lernkurve bei Kapazitätsentscheidungen?
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Mit wachsender kumulierter Produktion sinken Stückzeiten vorhersehbar (z. B. 80 %-Lernrate) – beeinflusst Kapazitätsbedarf und Kostenvorhersagen.
Wie wirkt sich Sicherheitskapazität auf Lieferbereitschaft und Kosten aus?
Rückseite
Pufferkapazität erhöht Lieferzuverlässigkeit bei Nachfrageschwankungen, bindet aber Kapital und erhöht Fixkosten – Trade-off zwischen Servicegrad und Kosteneffizienz.