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Informatik Datenbanken – Transaktionen und ACID

15 KartenInformatikatrio30.09.2026Nur mit Link

Karteikarten zum Thema „Informatik“ · 15 Karten · von atrio. Beispiele: Wofür steht das Akronym ACID bei Datenbanktransaktionen? · Was garantiert die Atomari…

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15 Karten
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Wofür steht das Akronym ACID bei Datenbanktransaktionen?

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Atomicity (Atomarität), Consistency (Konsistenz), Isolation (Isolation), Durability (Dauerhaftigkeit) – vier Eigenschaften, die zuverlässige Transaktionen definieren.

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Was garantiert die Atomarität (Atomicity) einer Transaktion?

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Eine Transaktion wird entweder vollständig ausgeführt oder gar nicht – teilweises Ausführen ist ausgeschlossen, bei Fehlern erfolgt vollständiges Rollback.

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Was versteht man unter Konsistenz (Consistency) im ACID-Kontext?

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Eine Transaktion überführt die Datenbank von einem konsistenten Zustand in einen anderen – alle Integritätsbedingungen bleiben gewahrt.

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Welche Aufgabe hat die Isolation bei parallelen Transaktionen?

Rückseite

Parallele Transaktionen wirken so, als würden sie nacheinander ausgeführt – Nebenläufigkeitsprobleme wie Dirty Reads werden verhindert.

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Was sichert die Dauerhaftigkeit (Durability) nach einem Commit zu?

Rückseite

Einmal committede Änderungen überleben Systemabstürze – sie werden persistent im nicht-flüchtigen Speicher (z. B. Redo-Log) gespeichert.

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Nenne die fünf Zustände einer Transaktion im Lebenszyklus.

Rückseite

Aktiv, teilweise committet, committet, fehlgeschlagen, abgebrochen – Zustandsübergänge werden durch Commit, Rollback oder Fehler ausgelöst.

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Was bewirkt ein COMMIT gegenüber einem ROLLBACK?

Rückseite

COMMIT macht alle Änderungen der Transaktion dauerhaft sichtbar; ROLLBACK verwirft alle Änderungen und stellt den Vorzustand wieder her.

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Wozu dienen Savepoints innerhalb einer Transaktion?

Rückseite

Savepoints ermöglichen partielles Rollback zu markierten Stellen, ohne die gesamte Transaktion abzubrechen – nützlich bei verschachtelten Operationen.

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Welche vier Isolationsebenen definiert der SQL-Standard?

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Read Uncommitted, Read Committed, Repeatable Read, Serializable – mit steigendem Schutz vor Anomalien und sinkender Parallelität.

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Was ist ein Dirty Read und bei welcher Isolationsebene tritt er auf?

Rückseite

Eine Transaktion liest uncommitede Daten einer anderen Transaktion – tritt bei Read Uncommitted auf, wird ab Read Committed verhindert.

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Unterscheide Non-Repeatable Read von Phantom Read.

Rückseite

Non-Repeatable Read: geänderte Zeile liefert beim zweiten Lesen neuen Wert. Phantom Read: neue Zeilen tauchen im Ergebnisset einer Range-Query auf.

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Welche Sperrtypen (Locks) kennt man grundlegend?

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Shared Lock (S-Lock) für Lesen – mehrere erlaubt. Exclusive Lock (X-Lock) für Schreiben – exklusiv, blockiert alle anderen Locks.

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Was ist ein Deadlock und wie wird er aufgelöst?

Rückseite

Zwei Transaktionen warten zyklisch auf voneinander gehaltene Locks. Erkennung durch Wait-for-Graph, Auflösung durch Abbruch eines Opfers (Victim Selection).

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Was besagt das Two-Phase Locking (2PL) Protokoll?

Rückseite

Wachsende Phase: nur Locks erwerben. Schrumpfende Phase: nur Locks freigeben. Garantiert Serialisierbarkeit, aber nicht Deadlock-Freiheit.

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Wie verhindert Strict 2PL kaskadierende Rollbacks?

Rückseite

Exklusive Locks werden erst beim Commit/Abort freigegeben – andere Transaktionen können uncommitede Daten weder lesen noch überschreiben.

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