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Geisteswissenschaften Psychologie – Lernen und Konditionierung

14 KartenGeisteswissenschaftenatrio21.10.2026Nur mit Link

Karteikarten zum Thema „Geisteswissenschaften“ · 14 Karten · von atrio. Beispiele: Was ist klassische Konditionierung nach Pawlow? · Wie nennt man den ursprü…

Karten

14 Karten
STANDARD

Was ist klassische Konditionierung nach Pawlow?

Rückseite

Ein Lernprozess, bei dem ein neutraler Reiz durch wiederholte Paarung mit einem unbedingten Reiz die Fähigkeit erwirbt, eine bedingte Reaktion auszulösen.

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Wie nennt man den ursprünglich neutralen Reiz, der nach der Konditionierung eine Reaktion auslöst?

Rückseite

Bedingter Reiz (CS) – er löst nach dem Lernen die bedingte Reaktion (CR) aus, während der unbedingte Reiz (UCS) die unbedingte Reaktion (UCR) reflexartig auslöst.

STANDARD

Was beschreibt der Begriff „Extinktion“ in der klassischen Konditionierung?

Rückseite

Das allmähliche Verschwinden der bedingten Reaktion, wenn der bedingte Reiz wiederholt ohne den unbedingten Reiz präsentiert wird.

STANDARD

Was ist der Unterschied zwischen Generalisierung und Diskriminierung?

Rückseite

Generalisierung: Ähnliche Reize lösen die CR aus. Diskriminierung: Der Organismus lernt, nur auf den spezifischen CS zu reagieren, nicht auf ähnliche Reize.

STANDARD

Was besagt das Gesetz der Wirkung nach Thorndike?

Rückseite

Verhalten, das mit befriedigenden Folgen einhergeht, wird gestärkt; Verhalten mit unangenehmen Folgen wird geschwächt – Grundlage der operanten Konditionierung.

STANDARD

Wie definiert Skinner „operante Konditionierung“?

Rückseite

Lernen durch Konsequenzen: Verhalten wird durch seine Folgen (Verstärkung oder Bestrafung) in seiner zukünftigen Wahrscheinlichkeit verändert.

STANDARD

Was ist der Unterschied zwischen positiver und negativer Verstärkung?

Rückseite

Positive Verstärkung fügt einen appetitiven Reiz hinzu, negative Verstärkung entfernt einen aversiven Reiz – beide erhöhen die Verhaltenswahrscheinlichkeit.

STANDARD

Was unterscheidet Bestrafung von negativer Verstärkung?

Rückseite

Bestrafung senkt die Verhaltenswahrscheinlichkeit (durch Hinzufügen aversiver oder Entzug appetitiver Reize), negative Verstärkung erhöht sie durch Entfernen aversiver Reize.

STANDARD

Nenne die vier Arten von Verstärkungsplänen nach Skinner.

Rückseite

Fixed Ratio (FR), Variable Ratio (VR), Fixed Interval (FI), Variable Interval (VI) – je nach fix/variabler Anzahl Reaktionen oder Zeitintervall.

STANDARD

Welcher Verstärkungsplan erzeugt die höchste Antwortrate und größte Resistenz gegen Extinktion?

Rückseite

Variable Ratio (VR) – unvorhersehbare Verstärkung nach wechselnder Anzahl Reaktionen führt zu sehr stabilem, hartnäckigem Verhalten (z. B. Glücksspiel).

STANDARD

Was beschreibt das Konzept der „Shaping“ (Formung)?

Rückseite

Schrittweise Annäherung an ein Zielverhalten durch Verstärkung aufeinanderfolgender Annäherungen (successive approximations), die dem Zielverhalten immer ähnlicher werden.

STANDARD

Was ist der Premack-Prinzip?

Rückseite

Ein häufiges, erwünschtes Verhalten (High-Probability-Behavior) kann als Verstärker für ein selteneres, erwünschtes Verhalten (Low-Probability-Behavior) dienen.

STANDARD

Wie erklärt die Zwei-Prozess-Theorie die Entstehung von Phobien?

Rückseite

Klassische Konditionierung erzeugt die Angst (CS löst CR aus), operante Konditionierung erhält sie durch Vermeidungsverhalten (negative Verstärkung der Flucht).

STANDARD

Was versteht man unter „gelernter Hilflosigkeit“ nach Seligman?

Rückseite

Ein Zustand, in dem Organismen nach Erfahrung unkontrollierbarer aversiver Ereignisse Passivität zeigen, auch wenn Kontrolle später möglich wäre – Modell für Depressionen.

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