Geisteswissenschaften Psychologie – Lernen und Konditionierung
Karteikarten zum Thema „Geisteswissenschaften“ · 14 Karten · von atrio. Beispiele: Was ist klassische Konditionierung nach Pawlow? · Wie nennt man den ursprü…
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14 KartenWas ist klassische Konditionierung nach Pawlow?
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Ein Lernprozess, bei dem ein neutraler Reiz durch wiederholte Paarung mit einem unbedingten Reiz die Fähigkeit erwirbt, eine bedingte Reaktion auszulösen.
Wie nennt man den ursprünglich neutralen Reiz, der nach der Konditionierung eine Reaktion auslöst?
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Bedingter Reiz (CS) – er löst nach dem Lernen die bedingte Reaktion (CR) aus, während der unbedingte Reiz (UCS) die unbedingte Reaktion (UCR) reflexartig auslöst.
Was beschreibt der Begriff „Extinktion“ in der klassischen Konditionierung?
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Das allmähliche Verschwinden der bedingten Reaktion, wenn der bedingte Reiz wiederholt ohne den unbedingten Reiz präsentiert wird.
Was ist der Unterschied zwischen Generalisierung und Diskriminierung?
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Generalisierung: Ähnliche Reize lösen die CR aus. Diskriminierung: Der Organismus lernt, nur auf den spezifischen CS zu reagieren, nicht auf ähnliche Reize.
Was besagt das Gesetz der Wirkung nach Thorndike?
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Verhalten, das mit befriedigenden Folgen einhergeht, wird gestärkt; Verhalten mit unangenehmen Folgen wird geschwächt – Grundlage der operanten Konditionierung.
Wie definiert Skinner „operante Konditionierung“?
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Lernen durch Konsequenzen: Verhalten wird durch seine Folgen (Verstärkung oder Bestrafung) in seiner zukünftigen Wahrscheinlichkeit verändert.
Was ist der Unterschied zwischen positiver und negativer Verstärkung?
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Positive Verstärkung fügt einen appetitiven Reiz hinzu, negative Verstärkung entfernt einen aversiven Reiz – beide erhöhen die Verhaltenswahrscheinlichkeit.
Was unterscheidet Bestrafung von negativer Verstärkung?
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Bestrafung senkt die Verhaltenswahrscheinlichkeit (durch Hinzufügen aversiver oder Entzug appetitiver Reize), negative Verstärkung erhöht sie durch Entfernen aversiver Reize.
Nenne die vier Arten von Verstärkungsplänen nach Skinner.
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Fixed Ratio (FR), Variable Ratio (VR), Fixed Interval (FI), Variable Interval (VI) – je nach fix/variabler Anzahl Reaktionen oder Zeitintervall.
Welcher Verstärkungsplan erzeugt die höchste Antwortrate und größte Resistenz gegen Extinktion?
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Variable Ratio (VR) – unvorhersehbare Verstärkung nach wechselnder Anzahl Reaktionen führt zu sehr stabilem, hartnäckigem Verhalten (z. B. Glücksspiel).
Was beschreibt das Konzept der „Shaping“ (Formung)?
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Schrittweise Annäherung an ein Zielverhalten durch Verstärkung aufeinanderfolgender Annäherungen (successive approximations), die dem Zielverhalten immer ähnlicher werden.
Was ist der Premack-Prinzip?
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Ein häufiges, erwünschtes Verhalten (High-Probability-Behavior) kann als Verstärker für ein selteneres, erwünschtes Verhalten (Low-Probability-Behavior) dienen.
Wie erklärt die Zwei-Prozess-Theorie die Entstehung von Phobien?
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Klassische Konditionierung erzeugt die Angst (CS löst CR aus), operante Konditionierung erhält sie durch Vermeidungsverhalten (negative Verstärkung der Flucht).
Was versteht man unter „gelernter Hilflosigkeit“ nach Seligman?
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Ein Zustand, in dem Organismen nach Erfahrung unkontrollierbarer aversiver Ereignisse Passivität zeigen, auch wenn Kontrolle später möglich wäre – Modell für Depressionen.