Geschichte Wirtschaftsgeschichte – Merkantilismus
Der Merkantilismus prägte die europäische Wirtschaftspolitik vom 16. bis 18. Jahrhundert und bildet das Fundament für das Verständnis moderner Außenhandelstheorien. Nach dem Lernen dieser Karten kennst du die zentralen Konzepte wie Bullionismus, günstige Handelsbilanz und kolonialer Exklusivhandel sowie die wichtigsten Vertreter wie Colbert, Serra und Mun. Du kannst die Theorie historisch einordnen und ihre Auswirkungen auf spätere ökonomische Schulen erklären.
Lernziele
Was du in dieser Lektion lernst
- Was versteht man unter Merkantilismus?
- In welchem Zeitraum war der Merkantilismus in Europa vorherrschend?
- Was ist der Kern des Bullionismus als Teil des Merkantilismus?
- Welches außenwirtschaftliche Ziel verfolgten merkantilistische Staaten konsequent?
Lerntipp
Zeichne eine Übersichtstabelle mit den drei Säulen: Goldanreicherung, Exportüberschüsse, Kolonialmonopole. Vergleiche je Land (Frankreich, England, Spanien) die politische Umsetzung – so erkennst du Muster statt Einzelfälle.
Hinweis: Der Inhalt dieser Seite wurde mit einem KI-Modell erzeugt und nicht von Fachmenschen geprüft. Nutze die Karten als Lernhilfe und gleiche medizinische oder rechtliche Aussagen mit deinen Unterlagen ab.
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Häufige Fragen
Die wichtigsten Fragen zu Geschichte Wirtschaftsgeschichte – Merkantilismus
- Was versteht man unter Merkantilismus?
- Der Merkantilismus ist eine Wirtschafts- und Handelspolitik des 16.–18. Jahrhunderts, die Staatsmacht durch Anreicherung an Edelmetallen und dauerhafte Exportüberschüsse steigern will.
- In welchem Zeitraum war der Merkantilismus in Europa vorherrschend?
- Roughly vom frühen 16. Jahrhundert bis zum späten 18. Jahrhundert, bevor die Physiokraten und die klassische Nationalökonomie (Adam Smith) ihn ablösten.
- Was ist der Kern des Bullionismus als Teil des Merkantilismus?
- Bullionismus identifiziert nationalen Reichtum primär mit dem Vorrat an Gold und Silber; daher sollten Edelmetalle im Land gehalten und deren Abfluss verhindert werden.
- Welches außenwirtschaftliche Ziel verfolgten merkantilistische Staaten konsequent?
- Eine dauerhaft positive Handelsbilanz (Exportüberschuss), um über den Zahlungseingang Edelmetalle anzuziehen und die Staatsfinanzen zu stärken.
- Wie gestalteten merkantilistische Mächte den Kolonialhandel (Exklusivhandel)?
- Kolonien durften nur mit dem Mutterland handeln (Monopol), lieferten Rohstoffe billig und dienten als Absatzmarkt für teure Fertigwaren – Navigation Acts in England sind das klassische Beispiel.
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