Medizin14 kostenlose LernkartenZuletzt aktualisiert: 27.09.2026

Medizin Pharmakologie – Lokalanästhetika

Lokalanästhetika blockieren spannungsabhängige Natriumkanäle und verhindern so die Aktionspotenzialweiterleitung in Nervenfasern. Nach dem Lernen dieser Karten kennst du die Einteilung in Ester- und Amidtypen, die Pharmakokinetik, toxische Dosen und die Behandlung von Intoxikationen. Du verstehst, warum Adrenalin als Vasokonstriktor die Wirkdauer verlängert und die systemische Resorption verringert.

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Lernziele

Was du in dieser Lektion lernst

  • Welchen Mechanismus nutzen Lokalanästhetika zur Nervenblockade?
  • Nach welchem chemischen Prinzip werden Lokalanästhetika in Ester- und Amidtypen eingeteilt?
  • Nenne drei klinisch wichtige Amid-Lokalanästhetika.
  • Warum wirkt Lidocain schneller als Bupivacain?

Lerntipp

Merke dir die pKa-Werte: Lidocain (7,9) wirkt schneller als Bupivacain (8,1), da mehr ungeladene Base bei physiologischem pH vorliegt. Zeichne den Henderson-Hasselbalch-Zusammenhang einmal selbst.

Hinweis: Der Inhalt dieser Seite wurde mit einem KI-Modell erzeugt und nicht von Fachmenschen geprüft. Nutze die Karten als Lernhilfe und gleiche medizinische oder rechtliche Aussagen mit deinen Unterlagen ab.

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Häufige Fragen

Die wichtigsten Fragen zu Medizin Pharmakologie – Lokalanästhetika

Welchen Mechanismus nutzen Lokalanästhetika zur Nervenblockade?
Sie blockieren spannungsabhängige Natriumkanäle von innen im geöffneten Zustand und verhindern so die Depolarisation und Aktionspotenzialweiterleitung.
Nach welchem chemischen Prinzip werden Lokalanästhetika in Ester- und Amidtypen eingeteilt?
Die Einteilung erfolgt nach der Verknüpfung zwischen aromatischem Ring und intermediärer Kette: Esterbindung (z. B. Procain) oder Amidbindung (z. B. Lidocain).
Nenne drei klinisch wichtige Amid-Lokalanästhetika.
Lidocain, Bupivacain, Ropivacain, Mepivacain, Prilocain, Etidocain – alle werden in der Leber über Cytochrom P450 metabolisiert.
Warum wirkt Lidocain schneller als Bupivacain?
Lidocain hat einen pKa von 7,9, Bupivacain von 8,1. Bei pH 7,4 liegt mehr ungeladene Base von Lidocain vor, die die Nervenmembran schneller durchdringt.
Welchen Einfluss hat die Plasmaproteinbindung auf die Wirkdauer?
Hohe Proteinbindung (z. B. Bupivacain 95 %) verlängert die Wirkdauer, da nur der freie Anteil pharmakologisch wirksam ist und langsam freigesetzt wird.

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Medizinischer Hinweis: Diese Karteikarten sind eine Lernhilfe und vermitteln prüfungsrelevantes Grundlagenwissen. Sie ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Therapie – bei gesundheitlichen Fragen wende dich an medizinisches Fachpersonal.

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