Rechtswissenschaft Strafprozessrecht – Hauptverhandlung
Die Hauptverhandlung ist das Kernstück des Strafverfahrens. Nach dem Lernen dieser Karten kennst du den gesetzlichen Ablauf von der Eröffnung bis zum Urteil, die Beweisaufnahmegrundsätze und die Rechte der Verfahrensbeteiligten.
Lernziele
Was du in dieser Lektion lernst
- Mit welcher Handlung wird die Hauptverhandlung eröffnet?
- Welche Prüfungspflicht besteht vor Beginn der Beweisaufnahme?
- In welcher Reihenfolge werden Beweismittel erhoben?
- Was besagt der Grundsatz der Unmittelbarkeit in der Hauptverhandlung?
Lerntipp
Zeichne den Ablauf der Hauptverhandlung als Flussdiagramm – die feste Reihenfolge (§§ 243 ff. StPO) lässt sich so besser behalten als reiner Text.
Hinweis: Der Inhalt dieser Seite wurde mit einem KI-Modell erzeugt und nicht von Fachmenschen geprüft. Nutze die Karten als Lernhilfe und gleiche medizinische oder rechtliche Aussagen mit deinen Unterlagen ab.
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Häufige Fragen
Die wichtigsten Fragen zu Rechtswissenschaft Strafprozessrecht – Hauptverhandlung
- Mit welcher Handlung wird die Hauptverhandlung eröffnet?
- Der Vorsitzende ruft die Sache auf, prüft die Anwesenheit und verliest die Anklageschrift gemäß § 243 Abs. 1 StPO.
- Welche Prüfungspflicht besteht vor Beginn der Beweisaufnahme?
- Das Gericht prüft von Amts wegen, ob Verfahrenshindernisse vorliegen und ob die Anklage zulässig ist (§ 243 Abs. 2 StPO).
- In welcher Reihenfolge werden Beweismittel erhoben?
- Zuerst Augenscheinsobjekte, dann Urkunden, anschließend Sachverständige, Zeugen und zuletzt die Einvernahme des Angeklagten (§ 244 Abs. 3 StPO).
- Was besagt der Grundsatz der Unmittelbarkeit in der Hauptverhandlung?
- Das erkennende Gericht muss Beweise selbst erheben – Zeugenaussagen aus dem Ermittlungsverfahren sind nur unter engen Voraussetzungen verwertbar (§ 250 StPO).
- Welche Rechte hat der Angeklagte bei seiner Einvernahme?
- Er kann zur Sache aussagen oder schweigen, muss über sein Schweigerecht belehrt werden und darf nicht vereidigt werden (§ 243 Abs. 5 S. 1 StPO).
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