Rechtswissenschaft15 kostenlose LernkartenZuletzt aktualisiert: 27.09.2026

Rechtswissenschaft Strafprozessrecht – Ermittlungsverfahren

Das Ermittlungsverfahren ist der erste Verfahrensabschnitt im Strafprozess und legt die Grundlage für die spätere Hauptverhandlung. Nach dem Lernen dieser Karten kennst du die Voraussetzungen für Zwangsmaßnahmen, die Rechte der Beschuldigten und die prozessualen Schritte bis zur Anklageerhebung.

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Lernziele

Was du in dieser Lektion lernst

  • Wer ist Herrin des Ermittlungsverfahrens und welche Befugnisse hat sie?
  • Wann liegt der Anfangsverdacht vor, der das Ermittlungsverfahren rechtfertigt?
  • Welche Kernrechte hat der Beschuldigte gemäß § 136 StPO?
  • Was ist der Unterschied zwischen richterlichem Vorbehalt und richterlicher Anordnung?

Lerntipp

Lerne die Unterscheidung zwischen richterlichem Vorbehalt und richterlicher Anordnung bei Zwangsmaßnahmen systematisch – das ist Prüfungsklassiker Nr. 1 im Ermittlungsverfahren.

Hinweis: Der Inhalt dieser Seite wurde mit einem KI-Modell erzeugt und nicht von Fachmenschen geprüft. Nutze die Karten als Lernhilfe und gleiche medizinische oder rechtliche Aussagen mit deinen Unterlagen ab.

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Häufige Fragen

Die wichtigsten Fragen zu Rechtswissenschaft Strafprozessrecht – Ermittlungsverfahren

Wer ist Herrin des Ermittlungsverfahrens und welche Befugnisse hat sie?
Die Staatsanwaltschaft führt das Ermittlungsverfahren (§ 152 StPO), entscheidet über Einleitung, Durchführung und Abschluss und hat das Legalitätsprinzip zu beachten.
Wann liegt der Anfangsverdacht vor, der das Ermittlungsverfahren rechtfertigt?
Wenn tatsächliche Anhaltspunkte für eine Straftat bestehen, die eine Verurteilung zumindest möglich erscheinen lassen (§ 152 Abs. 2 StPO).
Welche Kernrechte hat der Beschuldigte gemäß § 136 StPO?
Recht auf Schweigen, Verteidigung durch einen Verteidiger, Akteneinsicht und Benachrichtigung über den Tatvorwurf vor der Vernehmung.
Was ist der Unterschied zwischen richterlichem Vorbehalt und richterlicher Anordnung?
Vorbehalt: Richter entscheidet vorab (z. B. Durchsuchung); Anordnung: Exekutive handelt sofort, Richter genehmigt nachträglich (z. B. Blutentnahme Gefahr im Verzug).
Welche Voraussetzungen müssen für einen Haftbefehl vorliegen?
Dringender Tatverdacht, Haftgrund (Fluchtgefahr, Verdunklungsgefahr, Wiederholungsgefahr) und Verhältnismäßigkeit (§ 112 StPO).

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