Rechtswissenschaft BGB AT – Rechtsgeschäft und Willenserklärung
Das Rechtsgeschäft ist der Kernzweig des BGB AT. Wer Willenserklärungen sicher aufbauen, auslegen und auf Mängel prüfen kann, löst jede Klausur zum Schuldrecht. Diese Karten vermitteln dir die Prüfungsschemata, Definitionen und Fallstricke, die in der Ersten Juristischen Prüfung abgefragt werden.
Lernziele
Was du in dieser Lektion lernst
- Was versteht man unter einer Willenserklärung im BGB?
- Welche drei Willenselemente bilden den subjektiven Tatbestand der Willenserklärung?
- Was ist der Unterschied zwischen Inhaltsfehler und Erklärungsfehler?
- Wann liegt ein offener, wann ein versteckter Dissens vor?
Lerntipp
Lerne die Unterscheidung zwischen objektivem und subjektivem Tatbestand der Willenserklärung als festes Schema – in der Klausur prüfst du beide Schritte immer getrennt nacheinander.
Hinweis: Der Inhalt dieser Seite wurde mit einem KI-Modell erzeugt und nicht von Fachmenschen geprüft. Nutze die Karten als Lernhilfe und gleiche medizinische oder rechtliche Aussagen mit deinen Unterlagen ab.
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Häufige Fragen
Die wichtigsten Fragen zu Rechtswissenschaft BGB AT – Rechtsgeschäft und Willenserklärung
- Was versteht man unter einer Willenserklärung im BGB?
- Eine Willenserklärung ist die Äußerung eines Rechtsbindungswillens, die auf Herbeiführung einer Rechtsfolge gerichtet ist und aus objektivem Tatbestand (Erklärungsinhalt) und subjektivem Tatbestand (Willensbildung) besteht.
- Welche drei Willenselemente bilden den subjektiven Tatbestand der Willenserklärung?
- Handlungswille (Bewusstsein der Erklärungsabgabe), Erklärungswille (Wille zur rechtlichen Bindung) und Geschäftswille (Inhaltswille zum gewollten Rechtsfolgen).
- Was ist der Unterschied zwischen Inhaltsfehler und Erklärungsfehler?
- Beim Inhaltsfehler stimmt der erklärte Inhalt nicht mit dem gewollten Inhalt überein (Versehen), beim Erklärungsfehler wird ein falscher Inhalt erklärt, obwohl der Wille richtig war (Versprechen, Verschreiben).
- Wann liegt ein offener, wann ein versteckter Dissens vor?
- Offener Dissens: Parteien wissen um ihre unterschiedlichen Vorstellungen. Versteckter Dissens: Parteien glauben fälschlich übereinzustimmen, tatsächlich weichen ihre Willensbildungen auseinander.
- Nach welchen Grundsätzen werden Willenserklärungen ausgelegt (§§ 133, 157 BGB)?
- § 133 BGB: Ermittlung des wirklichen Willens hinter dem Wortlaut. § 157 BGB: Auslegung nach Treu und Glauben unter Berücksichtigung der Verkehrsanschauung – objektiver Empfängerhorizont.
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