Rechtswissenschaft15 kostenlose LernkartenZuletzt aktualisiert: 27.09.2026

Rechtswissenschaft Erbrecht – Erbschaft und Ausschlagung

Das Erbrecht regelt den Vermögensübergang nach dem Tod. Wer die gesetzliche Erbfolge, Testamentsformen und die sechswöchige Ausschlagungsfrist nicht kennt, riskiert Haftung für Nachlassschulden oder verliert Erbansprüche. Nach dem Lernen dieser Karten kennst du die Rangfolge der Erben, Pflichtteilsrechte und die formellen Voraussetzungen für eine wirksame Erbausschlagung.

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Lernziele

Was du in dieser Lektion lernst

  • Wie viele Ordnungen gibt es in der gesetzlichen Erbfolge nach dem BGB?
  • Welches Erbrecht hat der überlebende Ehegatte neben Verwandten der 1. Ordnung?
  • Welche Formvorschriften gelten für ein eigenhändiges Testament?
  • Was versteht man unter dem Pflichtteil im Erbrecht?

Lerntipp

Erstelle ein Schaubild der gesetzlichen Erbfolge nach Elternstämmen – die visuelle Ordnung der Ordnungen (Eltern, Großeltern, Urgroßeltern) verhindert Verwechslungen bei der Erbenermittlung.

Hinweis: Der Inhalt dieser Seite wurde mit einem KI-Modell erzeugt und nicht von Fachmenschen geprüft. Nutze die Karten als Lernhilfe und gleiche medizinische oder rechtliche Aussagen mit deinen Unterlagen ab.

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Häufige Fragen

Die wichtigsten Fragen zu Rechtswissenschaft Erbrecht – Erbschaft und Ausschlagung

Wie viele Ordnungen gibt es in der gesetzlichen Erbfolge nach dem BGB?
Es gibt vier Ordnungen: 1. Ordnung (Abkömmlinge), 2. Ordnung (Eltern und deren Abkömmlinge), 3. Ordnung (Großeltern und deren Abkömmlinge), 4. Ordnung (Urgroßeltern und deren Abkömmlinge).
Welches Erbrecht hat der überlebende Ehegatte neben Verwandten der 1. Ordnung?
Der Ehegatte erbt neben Abkömmlingen ein Viertel des Nachlasses im gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft, dazu kommt der pauschale Zugewinnausgleich von einem Viertel.
Welche Formvorschriften gelten für ein eigenhändiges Testament?
Ein eigenhändiges Testament muss vom Erblasser handschriftlich verfasst und unterschrieben sein, Ort und Datum sollen angegeben werden, sind aber nicht zwingend für die Wirksamkeit.
Was versteht man unter dem Pflichtteil im Erbrecht?
Der Pflichtteil ist ein geldwerter Anspruch enterbter naher Angehöriger (Abkömmlinge, Ehegatte, Eltern) in Höhe der Hälfte ihres gesetzlichen Erbteils, der nicht durch Testament entzogen werden kann.
Wie lange beträgt die Ausschlagungsfrist für eine Erbschaft im Inland?
Die Ausschlagungsfrist beträgt sechs Wochen ab dem Zeitpunkt, in dem der Erbe vom Anfall und dem Grund der Berufung Kenntnis erlangt, bei Testamentseröffnung ab der Eröffnung.

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