Rechtswissenschaft15 kostenlose LernkartenZuletzt aktualisiert: 27.09.2026

Rechtswissenschaft Strafrecht AT – Unterlassungsdelikte

Unterlassungsdelikte sind Prüfungsklassiker im Strafrecht AT. Wer die Garantenstellungen, den Unterschied zwischen echten und unechten Delikten sowie die besonderen Kausalitäts- und Zurechnungsfragen nicht sicher beherrscht, verliert im Examen Punkte. Nach dem Lernen dieser Karten kennst du die Struktur der Unterlassungsdelikte, die fünf Garantenstellungstypen und die Lösung der Kausalitätsprobleme bei Nichthandeln.

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Lernziele

Was du in dieser Lektion lernst

  • Was charakterisiert ein echtes Unterlassungsdelikt?
  • Was ist ein unechtes Unterlassungsdelikt?
  • Welche fünf Garantenstellungen unterscheidet die herrschende Meinung?
  • Wann besteht eine Inhaberpflicht als Garantenstellung?

Lerntipp

Lerne die fünf Garantenstellungen (Inhaber-, Überwachungs-, Eingriffs-, Gemeinschafts- und Übernehmerschuld) mit je einem Leitfall – so hast du im Examen sofort den passenden Prüfungspunkt parat.

Hinweis: Der Inhalt dieser Seite wurde mit einem KI-Modell erzeugt und nicht von Fachmenschen geprüft. Nutze die Karten als Lernhilfe und gleiche medizinische oder rechtliche Aussagen mit deinen Unterlagen ab.

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Häufige Fragen

Die wichtigsten Fragen zu Rechtswissenschaft Strafrecht AT – Unterlassungsdelikte

Was charakterisiert ein echtes Unterlassungsdelikt?
Ein echtes Unterlassungsdelikt kann nur durch Unterlassen begangen werden; das Gesetz schreibt ausdrücklich ein Tun vor (z. B. § 323c StGB unterlassene Hilfeleistung).
Was ist ein unechtes Unterlassungsdelikt?
Ein unechtes Unterlassungsdelikt ist ein Kommissionsdelikt, das auch durch Unterlassen begangen werden kann, wenn der Täter eine Garantenstellung innehat (z. B. Totschlag durch Unterlassen der Nahrungsgabe).
Welche fünf Garantenstellungen unterscheidet die herrschende Meinung?
Inhaberpflicht (Gesetz), Überwachungspflicht (Vertrag/Amts), Eingriffspflicht (vorherige Gefahrensetzung), Gemeinschaftspflicht (familiäre/vertragliche Bindung) und Übernehmerschuld (freiwillige Übernahme).
Wann besteht eine Inhaberpflicht als Garantenstellung?
Wenn der Täter aufgrund eines Gesetzes rechtlich verpflichtet ist, für ein Rechtsgut einzustehen (z. B. Elternpflicht § 1631 BGB, Beamtenpflichten).
Was versteht man unter der Eingriffspflicht (Gefahrensetzung) als Garantenstellung?
Wer eine rechtlich missbilligte Gefahr für ein fremdes Rechtsgut geschaffen hat, muss deren Verwirklichung verhindern (z. B. Autofahrer, der Unfall verursacht und Verletzten nicht hilft).

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